News veröffentlichen
Digital(es) | Deutschland

Digitalisierungsindex Mittelstand: Immobilienmarkt im digitalen Wandel

- Immobilien-Unternehmen mit 52 Indexpunkten branchenübergreifend im Mittelfeld

- Digitalisierung bei 44 Prozent der Unternehmen fest in der Geschäftsstrategie verankert

- Mit dem Self-Check den eigenen Digitalisierungsgrad ermitteln

TOP News
  • Digitalisierungsindex Mittelstand: Immobilienmarkt im digitalen Wandel - (c) Deutschen Telekom und techconsult
  • Digitalisierungsindex Mittelstand: Immobilienmarkt im digitalen Wandel - (c) Deutschen Telekom und techconsult
Bildunterschrift: Digitalisierungsindex Mittelstand: Immob...
Deutschland, 12.01.2018 | 818 Views
Die Digitalisierung der Immobilienbranche hat sich zuletzt deutlich beschleunigt: Bei 44 Prozent der Unternehmen ist der digitale Wandel fester Bestandteil der Geschäftsstrategie. Im Vorjahr war dies nur bei 24 Prozent der Fall – damit ist die digitale Transformation in der Immobilienbranche um 20 Prozentpunkte gestiegen und hat sich somit fast verdoppelt. Dieser deutliche Zuwachs zeigt: Die Unternehmen sehen in der digitalen Transformation einen deutlichen Erfolgsfaktor für ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit. Und einen Grund, in digitale Helfer zu investieren. Etwa, um Kunden die Möglichkeit zu bieten, Wohnungen über Online-Portale zu finden, virtuell vorab durch die begehrte Immobilie zu schlendern oder Privat- oder Gewerbegebäude intelligent zu vernetzen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe des „Digitalisierungsindex Mittelstand“ von der Deutschen Telekom und dem Analystenhaus techconsult. In der Studie erreicht die Immobilienbranche 52 von 100 möglichen Punkten. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller Branchen liegt bei 54 Punkten. Befragt wurden 2.000 kleine und mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

Digitalisierung treibt den Umsatz

Firmen, die die Transformation bereits im Geschäftsalltag verankert haben, profitieren von steigenden Umsätzen: 71 Prozent der Unternehmen konnten durch mobile Anwendungen ihren Umsatz steigern – etwa, weil sie auch unterwegs bei Wohnungsbesichtigungen auf Mails oder Kalender zugreifen oder Fotos und Videos ihrer Objekte aufnehmen und verschicken oder hochladen können. Die Folge: bessere Kundenbeziehungen und effizientere Arbeitsprozesse – ob bei Maklern, Hausverwaltern oder Sachverständigen. Beispielsweise, wenn bei einer Wohnungsübergabe Fragen aufkommen und der Makler direkt online vertragliche Absprachen einsehen kann. Für einen besseren Kundenservices sorgen auch Mieterportale, die 37 Prozent der Unternehmen nutzen. Der Vorteil: Kunden können sich tagesaktuell über den Immobilienmarkt informieren und den Anbieter über Online-Formulare direkt kontaktieren.

Selbst scheinbar selbstverständliche Lösungen wie eine Webseite können den Unterschied machen: 81 Prozent der Befragten gewinnen mit einer Homepage leichter Kunden – rund um die Uhr und ortsunabhängig. Bei 76 Prozent hat sich dadurch der Umsatz erhöht. Auch mit Kundendatenbanken lassen sich leichter Kunden gewinnen und halten, bestätigen 70 beziehungsweise 75 Prozent der Befragten. Und 91 Prozent der Unternehmen setzen bereits auf Cloud-Lösungen, um interne Prozesse zu vereinfachen.

Digitalisierung lohnt sich

Der Blick auf die Zahlen zeigt auch: Die Digitalisierung wirft längst Früchte ab. Unternehmen aus dem Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem hohen Digitalisierungsgrad sind zufriedener mit ihren betriebswirtschaftlichen Kennzahlen als jene, die den digitalen Wandel noch nicht im Blick haben. Die digitalen Vorreiter auf dem Immobilienmarkt profitieren am meisten von der Digitalisierung: Die Digital Leader der Immobilienbranche, also jene 10 Prozent der Unternehmen, die mit der digitalen Transformation schon am weitesten vorangekommen sind, erreichen einen Indexwert von 88 von 100 möglichen Punkten. 86 Prozent der digitalen Vorreiter sind zufrieden mit ihrer Reaktionsgeschwindigkeit auf Kundenanfragen und unterscheiden sich damit deutlich vom Rest der Unternehmen.

„Investitionen in digitale Lösungen rentieren sich. Sie tragen dazu bei, den Umsatz zu steigern, Kosten zu verringern und flexibler zusammen zu arbeiten“, sagt Thomas Spreitzer, verantwortlich für den Vertrieb im Bereich kleine und mittlere Unternehmen sowie den Partnervertrieb und das Marketing bei der Telekom Deutschland. „Doch auf der anderen Seite gibt es zahlreiche mittelständische Unternehmen, die nicht einmal über eine Internetpräsenz verfügen, geschweige denn in den sozialen Medien aktiv sind. Für sie ist es das Wichtigste, jetzt mit der Digitalisierung anzufangen.“

Kostenloser Self-Check

Der aktuelle Gesamtbericht sowie zwölf Branchenteilberichte stehen auf der Webseite digitalisierungsindex.de zum Download bereit. Innerhalb weniger Minuten können interessierte Unternehmen mit dem Self-Check ihren persönlichen Status Quo ermitteln.

Impressum | Inhalt melden

0 Kommentare