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Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt bestätigt im Gesamtjahr 2025 den Flächenumsatz des Vorjahres

Büroflächenumsatz im Stadtgebiet Düsseldorf im Gesamtjahr 2025 bei 204.000 m² – Vorjahresergebnis damit bestätigt / Leerstandsquote steigt auf 11 Prozent / Spitzenmiete erhöht sich auf 45,00 Euro pro m² (plus 5 Prozent) / Gewichtete Durchschnittsmiete auf stabilem Niveau bei 20,20 Euro pro m² / Flächenpipeline für das Jahr 2026 weiterhin mit einigen verfügbaren Anmietungsoptionen im Neubau

Düsseldorf, 12.01.2026
Stephan Wege, Head of Office Letting bei Colliers in Nordrhein-Westfalen.

Der Bürovermietungsmarkt in Düsseldorf zeigt sich zum Ende des Jahres 2025 grundsätzlich stabil. Der Flächenumsatz für das Gesamtjahr liegt nach Angaben von Colliers bei 204.000 m². Damit wurde exakt das Umsatzvolumen des Vorjahres erzielt. Die Spitzenmiete konnte sich auf 45,00 Euro pro m² erhöhen, während sich die gewichtete Durchschnittsmiete mit nun 20,20 Euro pro m² auf einem stabilen Niveau hält. Der Leerstand hat im Jahresverlauf merklich zugelegt und liegt nun bei 898.500 m², darunter 71.900 m² Untermietflächen. Die Leerstandsquote beträgt 11 Prozent, was einem Anstieg von 170 Basispunkten im Vergleich zum Jahresende 2024 entspricht.

Stephan Wege, Head of Office Letting bei Colliers in Nordrhein-Westfalen, kommentiert: „Der Düsseldorfer Markt zeigt sich im Gesamtjahr 2025 insgesamt verhalten, aber grundsätzlich weiterhin stabil. Der limitierende Faktor bleiben weiterhin das Ausbleiben größerer Vertragsabschlüsse über 10.000 m². Für das Jahr 2026 ist von einem leicht steigenden Büroflächenumsatz von etwa 240.000 m² auszugehen.“

Die Verteilung des Büroflächenumsatzes nach Größenklassen zeigt weiterhin eine Dominanz kleinerer Flächen. 47 Prozent der insgesamt vermieteten Fläche entfallen auf die beiden Größenklassen bis 500 m² und 501 bis 1.000 m², weitere 27 Prozent auf das Segment 1.001 bis 2.000 m². 19 Prozent sind Flächen zwischen 2.001 und 5.000 m² zuzuordnen und lediglich 7 Prozent entfallen auf das Segment über 5.000 m². In dieser größten Kategorie wurden zwei Abschlüsse realisiert (7.800 m² durch Helaba im Objekt Heylo im Teilmarkt Kennedydamm sowie 6.800 m² durch Galeria im Objekt rwi4 im Teilmarkt Hafen). Bei der räumlichen Verteilung des Flächenumsatzes führen die Teilmärkte Innenstadt (20 Prozent) und Düsseldorf-Nord (19 Prozent) die Rangliste an. Branchenseitig dominieren traditionell Beratungsunternehmen mit einem Anteil von knapp 19 Prozent am Gesamtumsatz. 

„Im Verlauf der letzten Quartale haben sich die kurzfristig verfügbaren Flächenüberhänge im Stadtgebiet Düsseldorf erwartungsgemäß auf nun fast 900.000 m² erhöht. Das Neubauvolumen für das Gesamtjahr 2026 liegt bei 142.000 m², wobei die Vorvermietungsquote nur bei rund 50 Prozent liegt. Dies könnte sich im Jahresverlauf auf die Leerstandsentwicklung auswirken. Für die Folgejahre 2027 und 2028 ist die Büroflächenpipeline dagegen zum heutigen Stand deutlich kleiner“, erläutert Christian Sauer, Regional Manager und Head of Capital Markets Nordrhein-Westfalen bei Colliers. 

Während es bei den realisierten Spitzenmieten im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 
5 Prozent auf nun 45,00 Euro pro m² zu vermelden gab, entwickelte sich die gewichtete Durchschnittsmiete stabil. „Weitere Vermietungen im Top-Segment werden voraussichtlich mit einer leichten Steigerung der Spitzenmiete einhergehen. Für die Durchschnittsmiete ist aufgrund von preissensiblen Nutzern, die weiterhin eine stetige Nachfrage generieren, eine Seitwärtsbewegung in der Spanne zwischen 20,00 und 21,00 Euro pro m² zu erwarten“, kommentiert Wege abschließend die Mietentwicklung in der Landeshauptstadt.