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12.02.2020 ProjekteBüroHamburg

Hamburg: QUEST Investment Partners plant markanten City-Neubau

- Christ & Gantenbein aus Basel gewinnen Architekturwettbewerb

- Neubebauung Willy-Brandt-Str. 69 bietet Büro-, Wohn- und Gastronomiefläche

- Rückbau der Cremonbrücke zugunsten des Hopfenmarkts und neuer Sichtachsen

  • Quelle: Quest Investment Partners
Bildunterschrift: Quelle: Quest Investment Partners
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Hamburg, 12. Februar 2020. Es ist ein prominent gelegenes Grundstück, mitten im Herzen Hamburgs. Für die Neubebauung des Fleetgrundstücks an der zentral gelegenen Willy-Brandt-Straße 69 hat die Hamburger Immobilien Projektentwicklungsgesellschaft QUEST Investment Partners im April 2019 einen internationalen Architekturwettbewerb ausgelobt. Nun steht der Gewinner fest: Das Architekturbüro Christ & Gantenbein aus Basel hat sich mit einem achtgeschossigen ästhetischen Backsteingebäude gegen sechs andere Teilnehmer durchgesetzt. „Wir haben die teilnehmenden Büros ermutigt, eine lebendige, aber gleichzeitig expressive und elegante Architektur zu schaffen. Das Haus steht an einem exponierten Ort und darf dementsprechend ausdrucksstark sein“, erläutert Theja Geyer, geschäftsführender Gesellschafter der QUEST Investment Partners.

Siegerentwurf überzeugt mit hoher Ästhetik und gelungener räumlicher Einbindung

„Die Architekten von Christ & Gantenbein haben einen beeindruckenden Entwurf vorgelegt, der sowohl auf der städtebaulichen Ebene als auch in den Grundrissen und gestalterischen Details überzeugt“, so die Jury, bestehend aus Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, Vertretern der Stadt, der politischen Parteien, des Denkmalschutzamts sowie freien Architekten. Über 7.500 qm Nutzfläche umfasst der Bau. Geplant sind flexible Büroflächen, im Erdgeschoss mit seinen großen Fenstern könnte ein Café am Fleet zum Kaffee einladen. Gut für Hamburgs BürgerInnen: Es sollen neue Wohnungen entstehen, aus deren Loggien man auf das historische Nikolaifleet blickt. Die Fassade aus rotem Backstein nimmt die alte Hamburger Bautradition auf, interpretiert sie jedoch zeitgenössisch und schlägt damit eine visuelle Brücke zwischen der angrenzenden historischen und modernen Hamburger Stadtarchitektur. „Feinsinnig geht das Bauwerk auf die höchst unterschiedlichen stadträumlichen Dimensionen ein, ohne dabei zu dominant im Gesamtkontext zu wirken“, begründet die Jury die Entscheidung.

„Die Neubebauung dieses Grundstücks ist eine historische Chance. Unser Entwurf überwindet den fragmentarischen Charakter der heutigen Situation und vermittelt zwischen den traditionellen Fleethäusern und der modernen Bebauung entlang der Willy-Brandt-Straße“, erläutern die Architekten von Christ & Gantenbein. Und weiter: „Der rote Backstein verankert das Gebäude in der umliegenden Bebauung und setzt es mit verwandten Bauten – wie dem der Patriotischen Gesellschaft – in Beziehung.“

Stadt möchte Hopfenmarkt neu beleben und Cremonbrücke zurückbauen



In dem Quartier rund um die Willy-Brandt-Straße verfolgt die Stadt Hamburg ein klares Ziel: Sie möchte das Viertel nachhaltig aufwerten und neu beleben. So soll sich der Hopfenmarkt vor der Nikolaikirche wieder zu einer beliebten urbanen Aufenthaltsfläche entwickeln. Seinen Namen erhielt der Platz im 14. Jahrhundert als Bierbrauer hier ihren Hopfen kauften. Später wurde der Hopfenmarkt zum Hamburger Großmarkt für Lebensmittel und besaß über Jahrhunderte eine zentrale Funktion für die Stadt. Um neue Sichtachsen auf historische Gebäude wie das Mahnmal St. Nikolai freizugeben, ist der Rückbau der Cremon-Fußgängerbrücke geplant. Eine zusätzliche Ampel soll stattdessen den Fuß- und Radverkehr über die Willy-Brandt-Straße in Nord-Süd-Richtung verbessern.

Das jetzige Gebäude stammt aus dem Jahr 1956, Hauptmieter ist der Baustoffhersteller Holcim GmbH. Im Herbst 2020 soll der Bauantrag eingereicht werden, Baubeginn des Projekts ist frühestens im Sommer 2022.

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