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08.02.2019 MärkteBüroHannover

Hannover: Erste Engpässe auf dem Büroflächenmarkt

• Engel & Völkers Commercial Hannover sieht zu wenig spekulativen Neubau

• Co-Working-Space-Anbieter werden zum unerwarteten Thema

08.02.2019Engel & Völkers Comme...

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Hannover, den 8. Februar 2019. Der Büroflächenumsatz in Hannover erreichte mit ca. 180.000 m² das beste Ergebnis seit acht Jahren. Allerdings steht der stabil hohen Nachfrage eine abnehmende Verfügbarkeit von attraktiven Flächen im engeren Stadtgebiet gegenüber.

„Ohne den statistischen Sondereffekt des geplanten Eigennutzer-Neubaus durch Continental an der Hans-Böckler-Allee läge das Ergebnis lediglich zwölf Prozent über dem Fünfjahres-Durchschnitt von rund 126.000 m²“, relativiert Thorsten Illmer, Leiter Büroflächenvermietung bei Engel & Völkers Commercial Hannover. Aufgrund des strukturellen Leerstands von unter drei Prozent und des zu geringen spekulativen Neubaus sei auch mittelfristig keine Entspannung auf dem Markt zu erwarten. Dass Projektentwickler mehr Vertrauen in den Büroflächenmarkt in der niedersächsischen Landeshauptstadt haben sollten, zeige laut Illmer der spekulative, erfolgreiche Strabag-Neubau mit ca. 6.500 m² an der Podbielski-Straße.

Vor dem Hintergrund der Gesamtsituation müssten sich Großflächen suchende Unternehmen mittlerweile auf ein Zeitfenster von bis zu zwei Jahren und mehr bis zur erfolgreichen Vermittlung einstellen. Seiner Markterfahrung zu folge stünden in der City Büroflächen ab einer Größe von 1.000 m² nicht mehr zur Verfügung. „Kommen solche Flächen ab und zu mal ins Angebot, stehen mindestens drei Unternehmen im Wettbewerb“, berichtet Illmer aus der Praxis. Dennoch seien in der City ca. 33.000 m² vermietet wurden. Dort stieg die Spitzenmiete im Jahresverlauf auf 16,50 Euro/m². Am Cityrand und an den Ausfallstraßen beträgt sie 13,50 Euro/m². Die Durchschnittsmiete liegt bei 11,50 Euro (City) bzw. 9,50 Euro (Cityrand).

„Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass auf dem recht lokalen Markt in einigen Fällen die Bestandsmieten der Nachfrage ein wenig davoneilen“, urteilt Illmer. Sicherlich werde das Mietniveau auch zukünftig von Neubauobjekten und kernsanierten Immobilien weiter steigen. Darauf Einfluss haben könnte auch das zunehmende Interesse von Co-Working-Space-Anbietern an Hannover, die im Jahr 2018 knapp 9.000 m² Bürofläche gemietet haben. „Ein unerwartet großes Thema, dass wir bisher nur aus den Metropolen kannten“, führt Illmer aus. Für das Jahr 2019 erwartet der Marktexperte einen Büroflächenumsatz zwischen 140.000 und 160.000 m².

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