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26.08.2021 ProjekteSonstigesFrankfurt

Frankfurt, Hauptstadt des Internets und Cloud Computing - Start für elf Rechenzentren mit einer IT-Fläche von 100.000 m² in Frankfurt

Interxion feiert Baubeginn des Digital Park Fechenheim und erweitert Präsenz im Frankfurter Osten.

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  • Quelle: Interxion / Urheber: Milton Arias
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Quelle: Interxion
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Interxion hat heute den Grundstein für seinen neuen Rechenzentrums-Campus Digital Park Fechenheim gelegt. Nach Erhalt der entsprechenden Genehmigungen beging der globale Marktführer für Colocation zusammen mit Vertretern der Stadt Frankfurt, des Landesamts für Denkmalpflege Hessen sowie weiteren Partnern den Baubeginn des ersten Rechenzentrums FRA 17 mit einer offiziellen Zeremonie auf dem ehemaligen Neckermann-Gelände im Frankfurter Osten. Dort entsteht in den kommenden Jahren der neue Digital Park Fechenheim – ein hochmoderner, nachhaltiger Campus mit elf Rechenzentren und einer IT-Fläche von 100.000 Quadratmetern. Im Rahmen dessen wird das denkmalgeschützte Egon-Eiermann-Gebäude sowie dessen bestehende Bausubstanz ressourceneffizient umgenutzt. Darüber hinaus werden die neuen Rechenzentren entsprechend internationaler Standards für umweltgerechtes Bauen errichtet. Das macht den Digital Park Fechenheim zu einem innovativen Großprojekt, das den Standort Frankfurt als Hauptstadt für Internet und Cloud Computing sowie als Rückgrat der digitalen Infrastruktur nachhaltig stärkt. Darüber hinaus ermöglicht er Unternehmen Zugang zu vernetzten Ökosystemen („Data Communities“), die für ihre Tätigkeit heute unerlässlich sind. Möglich wurde dies allein durch eine erfolgreiche Kooperation aller beteiligten Akteure.

 Urheber: Milton Arias / Bildunterschrift: v.l.n.r.: Dirk Kahl (Drees & Sommer), Volker Ludwig (Interxion), Markus Harzenetter (Landesamt für Denkmalpflege), Mike Josef (Stadt Frankfurt), Thomas Wacker (Interxion)


„Heute ist ein großer Tag – nicht nur für uns von Interxion, sondern auch für den weltweit führenden Digitalstandort Frankfurt. Im gemeinsamen Schulterschluss mit der Stadt Frankfurt und dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen haben wir es geschafft, ein wegweisendes und nachhaltiges Konzept für das ehemalige Neckermann-Gelände und das denkmalgeschützte Eiermann-Gebäude zu entwickeln“, freut sich Volker Ludwig, Geschäftsführer Interxion Deutschland. „Der Beginn der Bauarbeiten für unseren neuen Rechenzentrums-Campus ist ein wichtiger Meilenstein für unseren Wirtschaftsstandort und eine zukunftssichere Digitalisierung. Umso mehr möchten wir allen Beteiligten für die partnerschaftliche Zusammenarbeit danken.“


„Ich bin überzeugt, dass wir hier eine gute und zukunftsfähige Nutzung – sowohl für das denkmalgeschützte ehemalige Neckermann-Hauptgebäude als auch für das Gesamtareal – gefunden haben“, sagt Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef. „Mit dem Digital Park Fechenheim setzt Interxion auch Anforderungen um, die wir gerade in einem Entwicklungskonzept zur Standortsteuerung von Rechenzentren formulieren. So entsteht ein neues Rechenzentrums-Cluster, die vorhandene Infrastruktur wird genutzt und umgenutzt, das ehemalige Hauptgebäude bleibt erhalten, Dächer und Fassaden werden teilweise begrünt. Auch werden bestimmte Teile des Areals bis zu einem gewissen Grad öffentlich zugänglich gemacht. Eine erneuerbare Energieversorgung und eine effiziente Abwärmenutzung werden umgesetzt. Kurzum: Das Projekt ist flächensparend, stadtverträglich und nachhaltig – ein echter Gewinn.“

Quelle: Interxion


„Das 1959/60 nach Planungen von Egon Eiermann in Fechenheim erbaute Neckermann-Versandzentrum galt seinerzeit als größte Baustelle in Europa. In nur einem Jahr wurde der siebengeschossige, über 300m lange Riegel fertiggestellt. Das mit vielen Preisen ausgezeichnete Großprojekt ist deutschlandweit nur mit dem Quelle-Versandzentrum in Fürth zu vergleichen. Damals war diese Großstruktur ein Novum. Die Erbauung des Neckermann-Versandzentrums markiert nicht nur den Beginn des modernen Versandhandels, sondern steht für eine Zeit des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwungs der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Wiederherstellung der ursprünglichen, differenzierten Farbigkeit der Fassade und der Erhalt der Raumstruktur der ehemaligen Betriebskantine sind als Erfolg für die hessische Denkmallandschaft und die bundesweite Architekturgeschichte zu werten“, sagt Prof. Dr. Markus Harzenetter, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen. Harzenetter betont, es sei keine Selbstverständlichkeit, dass historische Gestaltungselemente in einer so wertschätzenden Art und Weise in eine Planung integriert würden, deren Ziel nicht nur die Umnutzung des Gebäudes, sondern auch die Anpassung an neue technische Standards sei. Dies sei in vorbildlicher Weise gelungen und auf die vertrauensvollen und offenen Gespräche mit allen Beteiligten zurückzuführen.


Mit der Investition und Entwicklung des Digital Park Fechenheim in Frankfurt unterstreicht Interxion die Bedeutung der Region: Unternehmen benötigen eine solide digitale Infrastruktur, um wachsende Datenmengen zu verarbeiten und analysieren bzw. auswerten zu können. Auf dem ehemaligen Neckermann-Gelände möchte Interxion in den kommenden Jahren einen neuen Rechenzentrums-Campus mit einer IT-Kapazität bis zu 200 MW im Endausbau entwickeln, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Für das Gesamtareal wurde ein innovatives städtebauliches Konzept verabschiedet, das die Rekultivierung der Grünflächen umfasst. Demnach werden auf dem Gelände mehr als 10.000 Quadratmeter Fläche entsiegelt sowie der Baumbestand erheblich erhöht. Die Planungen sehen zusätzlich begrünte Fassaden sowie eine Teilbegrünung der Dächer der neu entstehenden Rechenzentren vor. Im Zentrum des Campus-Geländes wird zudem ein Teich angelegt. Ziel dieser umfangreichen Maßnahmen ist es, einen aktiven Beitrag zur positiven Entwicklung des Stadtklimas zu leisten. Die Bewässerung der Grünanlagen wird durch Regenwasser sichergestellt, das in Zisternen gesammelt wird. Diese speisen auch den Teich, welcher u. a. für Löschwasserzwecke eingesetzt werden könnte. Eine Nutzung der Regenwasser-Ressourcen durch das städtische Grünflächenamt ist ebenfalls berücksichtigt.


Weitere Nachhaltigkeitsinitiativen für den Digital Park Fechenheim sind darüber hinaus in Planung. Die neuen Rechenzentren werden nicht nur zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt, auch eine Eigenstromgewinnung wird geprüft. Dazu untersucht Interxion aktuell alle Campus-Flächen in umfangreichen Simulationen dahingehend, ob sich diese für die Installation von Photovoltaik-Modulen eignen – mit dem Ziel, nicht nur eigenen Grünstrom zu produzieren, sondern durch Beschattung auch Effizienzsteigerungen in der Kühlung der Rechenzentren und Büroflächen zu erreichen.


Auch die Verwertung der Abwärme fließt in die Planung ein. So werden rund 18.000 Quadratmeter Büro- und Lagerräume im Eiermann-Gebäude errichtet, für deren Beheizung die in den anliegenden Rechenzentren entstehende Abwärme genutzt wird. Zusätzliche Konzepte zur weiteren Einspeisung in Nah- und Fernwärmenetze werden aktuell ausgearbeitet und stehen kurz vor dem Abschluss.


Mit dem Ausbau des ehemaligen Neckermann-Geländes zum Digital Park Fechenheim, der nur rund einen Kilometer vom Campus Ostend entfernt ist, baut Interxion seine Präsenz im Frankfurter Osten und damit den Footprint seiner globalen Rechenzentrumsplattform PlatformDIGITAL® deutlich aus. Damit bietet das Unternehmen seinen Kunden Zugang zu über 290 Einrichtungen in 47 Metropolen. Beide Standorte werden über redundante Glasfaserleitungen und mehrere Rohrleitungssysteme miteinander verbunden. Somit ermöglicht Interxion seinen Kunden ein skalierbares und nahtloses Wachstum in unmittelbarer Nähe zum DE-CIX und bietet ihnen aufgrund minimaler Latenz die ideale Colocation-Umgebung für zukunftsorientierte Anwendungen und Geschäftsmodelle (KI, Digitale Transformation etc.).

 

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