Monoplan realisiert Soï 28 by Stefan Heilemann in Zürich
Mit dem Pop-up-Restaurant Soï 28 by Stefan Heilemann hat das Widder Hotel sein kulinarisches Angebot um ein urbanes Gastronomiekonzept erweitert. Auftraggeber ist The Living Circle, die Hospitality-Gruppe hinter dem Widder Hotel.
In den historischen Räumen der denkmalgeschützten „zur SchTund“ an der Augustinergasse realisierte das Zürcher Architektur- und Designbüro Monoplan die Transformation des Bestands zur zeitgeistigen Location. Monoplan zählt zu den in Europa führenden Büros für Projektentwicklung, Architektur und Interior Design und ist mit Standorten in der Schweiz, Deutschland und Griechenland international tätig. Bekannt ist das Büro insbesondere für außergewöhnliche Hospitality-Projekte als auch für Developments wie die Markteinführung der innovativen 9h Capsule Hotels aus Japan.
Mit dem Soï 28 setzt Monoplan diese Expertise nun im sensiblen, denkmalgeschützten Kontext der Zürcher Altstadt fort. Kulinarisch verantwortet Sternekoch Stefan Heilemann das Konzept und interpretiert bekannte Klassiker aus seinem Gourmetrestaurant reduziert, zugänglich und im Streetfood-Format neu.
Der architektonische Entwurf von Monoplan, unter der Leitung der Innenarchitektinnen Vanessa Thulliez und Sara Rois, hatte zum Ziel, das neue Restaurant selbstverständlich in den historischen Kontext einzubetten und gleichzeitig eine eigenständige, zeitgemäße Atmosphäre zu schaffen.
„Die größte Freude ist, wenn aus vielen Händen ein stimmiges Ganzes entsteht und am Ende alles selbstverständlich wirkt. Das Soï 28 zeigt, wie sich Architektur, Interior Design und Gastronomie-Konzept in kurzer Zeit zu einem stimmigen Ganzen verbinden lassen und gleichzeitig sensibel mit dem Bestand umgegangen wird“, so Rois.
Rauminszenierung durch Licht, Materialität und HistorieZentrales Element des Konzepts ist die Raumchoreografie: Inspiriert von asiatischen Essplatz-Traditionen sind Thekenplätze, Hocker und Bänke Teil einer bewusst komponierten Sitzlandschaft. Das „Schulter an Schulter“-Sitzen erzeugt soziale Nähe und verleiht dem Raum seine lebendige, urbane Atmosphäre. Entwickelt wurde das visuelle Interiorkonzept von Monoplan gemeinsam mit Design & Brand Experience Manager Marcel Schöpf von The Living Circle, das Branding Konzept wurde von der Soda Studios AG entwickelt und umgesetzt. Materialität und Haptik spielen dabei eine entscheidende Rolle: In Zusammenarbeit mit der Werkstätte Graf entstanden eigens entworfene Möbel. Die Farbpalette greift den Bestand auf und sorgt für Wärme und Ortsbezug. Bestehende Böden und Decken blieben aufgrund des Denkmalschutzes unverändert und wurden gestalterisch in das neue Konzept integriert. |
