Neue Deloitte-Studie: KI-gestütztes Vertragsmanagement bringt deutschen Unternehmen deutlichen Effizienz- und Finanz-Boost
Durchgängige KI-Plattformen steigern den ROI um knapp 30 % – deutsche Unternehmen sparen im Schnitt 22 Stunden pro Vertragsprozess
Docusign (NASDAQ: DOCU) und Deloitte haben heute eine neue Studie veröffentlicht: „KI gewinnbringend einsetzen: Wie automatisierte Vertragsprozesse den ROI steigern“. Der Report zeigt, dass sich Investitionen in KI-gestützte Vertragsprozesse (Intelligent Agreement Management) schnell bezahlt machen.
Besonders hohe Erträge erzielen Organisationen, die eigenständige KI-Abläufe („Agentic Workflows“) in einer durchgängigen End-to-End-Plattform nutzen. Ihr ROI liegt knapp 30 Prozent über dem von Unternehmen, die lediglich isolierte Einzellösungen einsetzen. Auf dem deutschen Markt zeigt sich dieser Erfolg sehr deutlich: Hier konnten Unternehmen über alle Entwicklungsstufen hinweg einen durchschnittlichen ROI von 33 % innerhalb der letzten 12 Monate erzielen.
Hoher KI-Reifegrad im deutschen Markt
Für die weltweite Studie wurden über 1.100 Führungskräfte befragt, darunter mehr als 100 Teilnehmer aus Deutschland. Dabei hat sich gezeigt: Die Offenheit für moderne Technologien ist hierzulande groß. 84 % der deutschen Befragten nutzen bereits KI in ihren Vertragsprozessen.
Der Report verdeutlicht jedoch auch eine klare Trennung: Während verstreute KI-Einzelwerkzeuge Teams durch Medienbrüche oft ausbremsen, holen Plattform-Nutzer nachweislich mehr aus ihren Prozessen heraus. Schlechtes Vertragswesen kostet die globale Wirtschaft laut früheren Deloitte-Analysen jährlich rund 2 Billionen US-Dollar.
Der Praxis-Check: Mehr Genauigkeit und weniger Fehler
Bisher suchen 61 Prozent der Befragten weltweit nach der Unterschrift bislang noch manuell nach Daten in Verträgen. Wer KI vorausschauend zur Analyse einsetzt, senkt dagegen Kosten und verpasst keine Fristen mehr.
In Deutschland zahlt sich KI besonders bei der Präzision aus: 68 % der deutschen Teilnehmer berichten von fehlerfreien Verträgen. Dabei profitieren die hiesigen Firmen in verschiedenen Bereichen:
- 40 % sehen den größten Fortschritt bei der gesetzlichen und regulatorischen Compliance.
- 37 % erreichen eine bessere Standardisierung durch einheitliche Klauseln.
- 23 % reduzieren klassische Tipp- und Übertragungsfehler.
Von den deutschen Unternehmen, die Konflikte und Regelkonformität genau messen, verzeichnen zudem fast 70 % eine optimierte Compliance-Rate sowie selteneren Uneinigkeiten bei Verträgen.
Schluss mit Tool-Wildwuchs: Daten von Anfang an vernetzen
Rund 65 % der Unternehmen nutzen derzeit vier oder mehr verschiedene Werkzeuge für ihre Verträge, was zu Reibungsverlusten führt. Kai Stübane, Managing Director für Docusign DACH, empfiehlt daher ein Umdenken:
„Der eigentliche Wert entsteht, wenn wir Analysen und Daten ganz an den Anfang des Vertragsprozesses stellen. Dieses Wissen hilft dann nicht nur bei zukünftigen Verträgen, sondern verbessert jeden weiteren Schritt im Unternehmen und verändert ganze Geschäftsprozesse von Grund auf.“
Messbare Entlastung für alle Abteilungen
KI-gestütztes Vertragsmanagement befreit wichtige Funktionsbereiche von zeitintensiver Routinearbeit:
- Rechtsabteilung: Erzielt 37 % Zeitersparnis. Ein Team konnte seine Kapazität von 100 bis 200 Verträgen auf 1.000 Dokumente pro Jahr steigern.
- Vertrieb: Spart 43 % Zeit, verringert Verzögerungen bei Deals um 29 % und steigert den Jahresumsatz um 1 bis 2 % (ca. 4,8 Millionen US-Dollar im Schnitt).
- Einkauf: Senkt die Ausgaben für Lieferanten um durchschnittlich 33 % durch eine stärkere Verhandlungsposition dank besserer Daten.
- Customer Experience: Bringt 39 % mehr Kunden erfolgreich durch den Vertragsprozess.
- HR (Personalwesen): Erzielt 45 % Zeitersparnis, besonders bei Standarddokumenten wie Arbeitsverträgen.
Für Deutschland bedeuten diese optimierten Abläufe im Schnitt eine Zeitersparnis von exakt 22 Stunden pro Vertragsprozess sowie 35 % schnellere Durchlaufzeiten von Anfang bis Ende.
KI-Investitionen zahlen sich aus
Die Investitionen in KI zahlen sich zügig aus: 42 % der befragten deutschen Unternehmen erwarten, dass sich ihre KI-Ausgaben bereits in den nächsten zwei Jahren komplett amortisieren. Nach vier Jahren gehen sogar 90 % von einem vollen ROI aus.
Wer heute auf Plattformen wie Docusign Intelligent Agreement Management (IAM) setzt, verknüpft seine Vertragsdaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg, erkennt Risiken früher und sichert sich einen echten finanziellen Vorsprung.
