Wohnen

Niersberger stellt serielle Sanierung von 32 Wohnungen im oberfränkischen Hof fertig

Sanierung auf KfW 55-Standard im Auftrag der Baugenossenschaft Hof – CO2-Einsparung um 97 Prozent

Hof, 21.07.2026

Niersberger, führender Anbieter für serielle Sanierung in Deutschland, hat für die Baugenossenschaft Hof 32 Wohnungen umfassend saniert und energetisch erneuert. Die Wohnungen in der Dr.-Enders-Straße 38/40 aus dem Jahr 1967 haben eine Gesamtwohnfläche von über 2.700 Quadratmetern und wurden auf den KfW-Effizienzhausstandard 55 saniert. Der Primärenergiebedarf beträgt nur noch 55% des Referenzwerts nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Im Vergleich zum Ausgangszustand sank der Primärenergiebedarf der Wohnungen durch den Einsatz von Biomasse statt Öl um 94 Prozent und der CO2-Ausstoß reduzierte sich um 97 Prozent.

René Fabian, Geschäftsführer der Niersberger Group, kommentiert: „Die erreichte Energie- und Emissionseffizienz in Hof zeigt deutlich auf, dass serielle Sanierung ein zentraler Baustein für die Klimawende in Deutschland ist. Durch unsere Vorfertigung konnten wir zudem eine kurze Bauzeit bei gleichzeitigem Verbleib der Mieter in ihren Wohnungen erreichen.“ Daniela Rödel, Vorstandsvorsitzende der Baugenossenschaft Hof, ergänzt: „Wir haben uns bewusst für den Ansatz serieller Sanierung entschieden, um unseren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele in Hof bei gleichzeitig geringer Belastung für unsere Mieterschaft zu leisten.“

Niersberger verantwortete den Einbau vorgefertigter Fassadenelemente und der neuen Wärmedämmung der Kellerdecke und der Dachfläche sowie einer modernen Pellet-Heizzentrale. Durch Teilrückbauten der bestehenden Loggien wurde zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Für alle Wohnungen wurden neue thermisch getrennte Vorstellbalkone aus Aluminium errichtet.

Zu den weiteren Niersberger-Projekten der seriellen Sanierung zählen das Paul-Gossen-Quartier im Auftrag der kommunalen Wohnungsgesellschaft Gewobau in Erlangen sowie ein Projekt für die Oberbayerische Heimstätte in Kösching bei Ingolstadt.