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QUO VADIS 2018: München schrumpft und in Berlin bleiben die Jungen weg!

Zum 28. Mal treffen sich Mitte Februar rund 420 Tops der Branche im Hotel Adlon in Berlin, um über die Zukunft der Städte und Gebäude interdisziplinär und nachhaltig zu diskutieren. Mit rund 420 Teilnehmern erlebt der QUO VADIS 2018 einen erneuten Teilnehmerrekord.

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  • Prof. Dr. Harald Simons, Mitglied des Vorstands, empirica ag Quelle: Heuer Dialog Urheber: Alexander Sell Fotografie
Bildunterschrift: Prof. Dr. Harald Simons, Mitglied des Vo...
Deutschland, 20.02.2018 | 966 Views
Die Botschaft von Prof. Dr. Harald Simons, Mitglied des Vorstands der empirica ag, bei QUO VADIS 2018 ist deutlich: „München schrumpft und in Berlin bleiben die Jungen weg!“

Mit Spannung wurde der Vortrag des Mitverfassers des Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen vor rund 420 Teilnehmern im Hotel Adlon zum Thema Wohnungspreise erwartet. Er prognostizierte vor einem Jahr bei QUO VADIS, dass in Berlin sicherlich, in München wahrscheinlich mit einem Trendbruch bei den Kaufpreisen zu rechnen sei. An diesen Aussagen hält er auch bei seinem diesjährigen Vortrag fest!

Die Binnenwanderung in Berlin und München sei eingebrochen. München schrumpfe und in Berlin blieben die Jungen weg. Das Wachstum in München sei vorbei. In Berlin ziehen die Jungen weiter in die nächste Schwarmstadt Leipzig. „Leipzig ist top“, so seine Worte. Früher generierte man noch Zuwanderung über das Ausland, das sei deutlich zurückgegangen. Auch gibt es seiner Meinung nach keine Spekulationen mit Baugenehmigungen. In Berlin werden in diesem Jahr 19.000 Wohnungen fertig gestellt. Fazit: Es gibt keine Knappheit an Wohnungen in Berlin!, so Prof. Dr. Simons.

Die deutsche Wirtschaft ist stabil und bestens reguliert

Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA, eröffnete traditionell den ersten Kongresstag am 20. Februar im Hotel Adlon. „Uns geht es gut. Die deutsche Wirtschaft ist stabil und bestens reguliert.“ Seine Forderung an die Politik: \"Wir brauchen eine Baulandoffensive und mehr Anreize statt Regulierung.\"

Es läuft gut in Deutschland, die Party geht weiter

Ähnlich äußerte sich Prof. Dr. Feld, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: „Es läuft gut in Deutschland, die Party geht weiter.“ Er sieht keine Anzeichen für eine Immobilienblase. Eine große Herausforderung der deutschen Immobilienwirtschaft ist für ihn die Preisentwicklung in den Ballungszentren. Im Koalitionsvertrag gäbe es ein „Hüh und Hott“. Damit meint er, dass es keine aus seiner Sicht notwendige Deregulierung gibt, stattdessen stelle er eine Überregulierung fest. Im Einzelnen ging er auf die Grunderwerbssteuer ein, die Verschärfung der Share Deals und er prognostizierte Veränderungen bei der Grundsteuer A und B, die seiner Meinung nach verfassungswidrig ist. Er geht davon aus, dass auch das Bundesverfassungsgericht so entscheiden wird.

Wolfgang Kubicki eröffnet Vorabend des QUO VADIS 2018

„Beim nächsten Versuch, ziehen wir das durch“, versprach Wolfgang Kubicki mit Blick auf die gescheiterten Sondierungen zur „Jamaika-Koalition“ und die noch unsichere Neuauflage der GroKo. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und Bundestagsvizepräsident eröffnete gestern den Vorabend des 28. QUO VADIS der Immobilienwirtschaft von Heuer Dialog. Veranstaltungsort war der Kaisersaal der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin – genau der Ort, wo im Oktober letzten Jahres die ersten Sondierungsgespräche stattgefunden haben.

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