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30.07.2020 Märkte

Repräsentative Umfrage der Aareal Bank: Anstieg unterschiedlicher Bezahlmöglichkeiten für Miet- und Kautionszahlungen

• Zuspruch alternativer Bezahlverfahren bei Mietzahlungen steigt anteilig im Vergleich zu Überweisung und Lastschrift an – von 8 Prozent auf 13 Prozent

• Beim Abschluss eines neuen Mietverhältnisses ist signifikanter Anteil (33 Prozent) an einer Kautionsbürgschaft interessiert

• Vermieter und Wohnungsunternehmen sind gefordert, ihren Mietern zukünftig ein höheres Maß an individuellen und digitalen Lösungsangeboten zu bieten

  • Quelle: Aareal Bank
Bildunterschrift: Quelle: Aareal Bank
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Der Wunsch nach digitalen und individuellen Lösungsangeboten in Bezug auf das eigene Mietverhältnis in Deutschland wächst. Dies haben zwei bundesweite, repräsentative Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey*) im Auftrag der Aareal Bank ergeben. Dabei gewinnt nicht nur der Wunsch nach kürzeren und direkteren Kommunikationswegen (rund 33 Prozent) an Bedeutung, sondern auch der Wunsch nach mehr Flexibilität und individuelleren Zahlungsmöglichkeiten bei Miet- und Kautionszahlungen.

Befragt nach der bevorzugten Form der Mietzahlung, liegen das Lastschriftverfahren (rund 48 Prozent) und die konventionelle Überweisung (44 Prozent) aktuell noch nah beieinander – und werden auch zukünftig den größten Teil der Mietzahlungen ausmachen. Trotzdem ist eine Tendenz zur stärkeren Diversifikation von Zahlungsmöglichkeiten für die eigene Mietzahlung ablesbar. Alternative Zahlungsanbieter wie Apple Pay, Barzahlen, PayPal oder auch die Kreditkarte gewinnen nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer an Bedeutung und machen in Summe rund 13 Prozent der zukünftigen alternativen Bezahlmöglichkeiten aus. Im Vergleich zu heute (rund 8 Prozent) entspricht dies einem deutlichen Zuwachs.

Besonderen Nachholbedarf sehen die Befragten bei der Kautionsverwaltung. Der Umfrage zufolge interessiert sich jeder dritte Befragte (rund 33 Prozent) dafür, als Alternative zur gängigen Barkaution eine Kautionsbürgschaft abzuschließen. Jeder Vierte (rund 24 Prozent) ist außerdem noch nicht auf Barkaution oder Bürgschaft festgelegt. Nur 43 Prozent der Befragten ziehen aktuell noch die Barkaution vor. Ein Trend, auf den Vermieter und Wohnungswirtschaft durch eine Erweiterung ihres Kautionsangebots reagieren können.

„Die Umfrage zeigt sehr anschaulich, dass Vermieter und Wohnungsunternehmen das Potenzial zur Optimierung grundlegender Prozesse im Vermietungsalltag noch nicht vollumfänglich ausschöpfen“, sagt Dominik Brieler, Managing Director der plusForta GmbH, einer Tochter der Aareal Bank AG. Um diesem Wunsch nach alternativen Zahlungsarten und Kautionslösungen in Zukunft gerecht zu werden, sollten Vermieter und Wohnungsunternehmen ihre Prozesse erweitern und die Integration innovativer Lösungen in die bestehenden Systeme ermöglichen. „Wer heute damit beginnt, sich auf die zukünftigen Bedürfnisse der Mieter einzustellen, profitiert nicht nur von schlankeren Prozessen, sondern hat auch zufriedenere Mieter.“

Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie in unserer Infografik im Anhang dieser Pressemitteilung.

(*) Informationen zur Methodik

Die Fragen zur Wohnungskaution wurden von 2.503 Befragten im Zeitraum vom 06.04. bis 07.04.2020 beantwortet. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse beträgt 3,3 Prozent.

Die Frage zur heutigen Mietzahlung wurde von 1.507 Befragten im Zeitraum vom 13.11. bis 14.11.2019 beantwortet. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse beträgt 4,4 Prozent. Die Frage zu zukünftigen Mietzahlung wurde von 2.501 Befragten im Zeitraum vom 13.11. bis 14.11.2019 beantwortet. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse beträgt 3,5 Prozent.

Alle Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Alle Teilnehmer haben u.a. Daten wie Alter, Geschlecht und Wohnort angegeben und wurden registriert und verifiziert. Civey korrigiert Verzerrungen durch ein mehrstufiges Gewichtungsverfahren. Zusätzliche Informationen zur Methodik finden Sie auf Civey.com und im Civey-Whitepaper.

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