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14.03.2018 Unternehmen

Schweizer Anlagestiftung AFIAA baut globale Investmentaktivitäten aus

- Direkt gehaltenes Immobilienvermögen erhöht sich zum 31.12.2017 auf rund 2 Milliarden CHF

- Gut gefüllte Transaktionspipeline

- Fokussierte Wachstumsstrategie „2016+“ wird kontinuierlich umgesetzt

14.03.2018

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Zürich, 14. März 2018 – Die Schweizer AFIAA, Anlagestiftung für Immobilienanlagen im Ausland, hat ihre globalen Investmentaktivitäten im Jahr 2017 deutlich ausgebaut. Das Immobilienvermögen der Anlagegruppe AFIAA Global, die ausschließlich direkt gehaltene Immobilien an internationalen Standorten außerhalb der Schweiz umfasst, erhöhte sich zum 31. Dezember 2017 auf rund 2 Milliarden CHF (ca. 1,71 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Zuwachs von 478 Millionen CHF (ca. 409 Millionen Euro) beziehungsweise 31 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr. „Damit haben wir das im Rahmen unserer Strategie 2016+ formulierte Ziel, das direkt gehaltene Immobilienvermögen bis ins Jahr 2021 auf ein wertmässiges Volumen von rund 3 Milliarden CHF auszubauen, bereits zu rund zwei Dritteln erreicht“, sagt Ingo Bofinger, CEO von AFIAA.

Die insgesamt im Geschäftsjahr verbuchten Aufwertungsgewinne von 88,5 Millionen CHF sind anteilig auf die anhaltenden Renditerückgänge an den Immobilienmärkten sowie auf das aktive Asset Management, insbesondere auf eine Reihe von Neuvermietungen, zurückzuführen.

Sicherheitsorientierte Anlagestrategie und konservative Finanzierungsstruktur

Entsprechend der konservativen, sicherheitsorientierten Anlagestrategie der Anlagegruppe AFIAA Global entfallen 93 Prozent der Investitionen auf die Kategorien Core und Core+. 7 Prozent sind der Kategorie Value Added zuzurechnen, was im Vergleich mit dem Vorjahr einem Rückgang von 10 Prozent entspricht. Im Gegensatz zum Markt weitet AFIAA das Risiko nicht aus, sondern reduziert es konsequent weiter. Die Finanzierungsstruktur ist mit einer Fremdfinanzierungsquote (LTV) von 16,12 Prozent der Marktwerte der Immobilien weiterhin äusserst konservativ. Die Anlagerendite, ausgedrückt als Veränderung des Net Asset Value, betrug im Jahr 2017 insgesamt 7,54 Prozent; währungsbereinigt ergab sich eine Anlagerendite von 9,73 Prozent.

Inklusive des im Dezember 2017 erworbenen Bürogebäudes in London setzt sich das Portfolio aktuell aus 28 Liegenschaften zusammen. Hinsichtlich der Nutzungsarten dominieren Büros mit 86 Prozent der Flächen im Portfolio, gefolgt von Handelsflächen mit 11 Prozent. Die geografischen Schwerpunkte bilden Deutschland mit einem Anteil von 25 Prozent am Gesamtportfolio, dicht gefolgt von den USA und Australien mit jeweils 22 Prozent und Großbritannien mit 20 Prozent.

Ausblick 2018

„Unsere Transaktionspipeline für die kommenden Monate ist gut gefüllt“, sagt Sebastian Feix, Global Head of Transactions von AFIAA. „Damit ist sichergestellt, dass wir auch im Jahr 2018 nachhaltig wachsen können. Im Fokus stehen dabei vor allem unsere Zielmärkte Europa, Nordamerika und Australien.“ Parallel zu weiteren Akquisitionen soll die aktuelle Marktlage auch – wie bereits im vergangenen Jahr – zu Portfoliobereinigungen genutzt werden. Diese dienen zum einen dem Ziel, erzielte Wertsteigerungen zu realisieren, zum anderen sollen durch die kombinierten An- und Verkaufsaktivitäten Optimierungen bei Lagequalitäten und durchschnittlichen Objektgrössen erreicht werden.

Nebst AFIAA Global hat die AFIAA Anlagestiftung mit AFIAA Diversified indirect auch ein indirekt investierendes Produkt im Angebot. „Bei beiden Anlagegruppen können Kapitalzusagen kurzfristig investiert werden, was im aktuellen Marktumfeld einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil darstellt“, sagt Ingo Bofinger.

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