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Starkes Schlussquartal auf dem Kölner Investmentmarkt sorgt für solides Gesamtergebnis im Jahr 2025

Köln, 14.01.2026
  • Gewerbliches Transaktionsvolumen im Stadtgebiet Köln mit 1,2 Milliarden Euro 20 Prozent über dem Vorjahresergebnis
  • Family Offices und Vermögensverwalter dominieren die Käuferseite – Projektentwickler als stärkste Verkäufergruppe
  • Büroimmobilien mit 71 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen deutlich führend
  • Spitzenrendite für Büroimmobilien gibt erstmalig seit Mitte 2023 um 25 Basispunkte auf 4,75 Prozent nach

Auf dem gewerblichen Investmentmarkt im Stadtgebiet Köln wurden laut Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers im Gesamtjahr 2025 Immobilien und Grundstücke im Wert von 1,2 Milliarden Euro gehandelt. Dies entspricht einem Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der Transaktionen konnte um 23 Prozent gesteigert werden. Der Fokus liegt dabei auf Büroimmobilien – mit einem Anteil von 71 Prozent am Transaktionsvolumen sind sie die deutlich stärkste Nutzungsart.

Christian Sauer, Regional Manager und Head of Capital Markets Nordrhein-Westfalen bei Colliers: 
„Mit einem Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro und einem klaren Fokus auf Büroimmobilien zeigt sich, dass Investoren wieder verstärkt auf diese Nutzungsart im Kölner Stadtgebiet setzen. Als herausstechende Transaktion kann der Verkauf des Büroensembles Gerling Garden im Schlussquartal angeführt werden. Insgesamt haben sich Family Offices sowie Vermögensverwalter im abgelaufenen Jahr 2025 als wichtigste Käufergruppen etabliert und zeichnen sich zusammen für knapp 60 Prozent des Transaktionsvolumens verantwortlich.“

Büroimmobilien dominieren mit einem Anteil von 71 Prozent am Transaktionsvolumen deutlich den Markt. Family Offices sind mit 31 Prozent als stärkste Käufergruppe zu nennen, jedoch dicht gefolgt von Vermögensverwaltern. Auf der Verkaufsseite dominieren Projektentwickler und Bauträger mit 48 Prozent den Markt. Der Anteil internationaler Käufer liegt bei elf Prozent, während Portfoliotransaktionen mit lediglich einem Prozent kaum eine Rolle spielen.

Die Spitzenrendite für Büroimmobilien verringert sich zum Jahresende erstmalig seit Mitte 2023 um 25 Basispunkte auf 4,75 Prozent. Highstreet-Einzelhandelsimmobilien werden dagegen in der Spitze weiterhin bei 5,00 Prozent gehandelt. 

„Die Investorenaktivität auf dem Kölner Investmentmarkt zeigt, dass trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen gezielt in gute Produkte investiert wird – selbst im größervolumigen Segment. Dies ist ein sehr positives Signal für den Markt und wird im Jahr 2026 für weiteren Aufwind sorgen. Mit Blick auf das Gesamtjahr ist ein Transaktionsvolumen von etwas mehr als einer Milliarde Euro zu erwarten“, fasst Sauer die Perspektive für das Jahr 2026 zusammen.