20.03.2017

label

THINK Global Cities: Wachstum und Diversifikation über Investitionen in führende Städte

- Schlüssel für langfristige Performance von Immobilienportfolios liegt in demografischen Trends von Städten

- Weltweite Megatrends haben starken Einfluss auf zukünftige Nachfrage am lokalen Immobilienmarkt

- Konjunkturzyklen bestimmen lediglich die kurzfristige Performance

- Attraktive Städte werden derzeit von Anlegern noch übersehen

20. März 2017. In seinem jüngsten Research-Papier prüft TH Real Estate die zunehmend komplexe Marktdynamik und zeigt die veränderten Anforderungen von Investoren an den globalen Immobilienmarkt auf. Laut Alice Breheny, Head of Global Research bei TH Real Estate, müssen lokale, strukturelle Trends verstanden werden, um bei Investitionen in den Städten der USA, in Europa und im Asien-Pazifik-Raum Werte zu erhalten und Wachstum zu generieren.

„Einschätzungen zu wirtschaftlichen Entwicklungen und zur Veränderung des Immobilienmarktes werden zu häufig auf Länderebene getroffen. Das hat zur Folge, dass interessante Standorte nicht berücksichtigt werden, wenn auf Länderebene Risiken überwiegen”, erklärt Breheny. „Wir haben unsere globale Strategie auf Städte ausgerichtet, statt auf Länder. Dementsprechend können wir Investoren bei der Strukturierung ihres Portfolios besser beraten. Dieser Ansatz deckt sich mit den Anforderungen der Mieter der Objekte. Unsere Top-Down-Analysen haben wir durch einen innovativen, zweisträngigen Ansatz ergänzt, der sowohl strukturelle Megatrends als auch immobilienspezifische Daten berücksichtigt, um zukunftssichere Städte zu identifizieren.”

Der Report beschreibt Megatrends – wie Urbanisierung, den Aufstieg einer globalen Mittelklasse, Alterung der Bevölkerung, technologische Entwicklungen und die Verschiebung der Wirtschaftsmacht aus dem Westen Richtung Osten – als wichtige Einflussfaktoren auf die Gestaltung von Objekten und zukünftige Nachfrage nach Immobilien. Obwohl Konjunkturzyklen weiterhin die kurzfristige Performance von Immobilien bestimmen werden, besteht das Risiko, dass durch eine Fokussierung allein darauf das langfristige Wertschöpfungspotenzial von Megatrends unentdeckt bleibt.

Das Wachstum der Städte hängt von vielen dynamischen Faktoren ab. Dennoch gibt es für jede von ihnen ein zentrales Thema: In Europa bieten zum Beispiel kulturelle Zentren, die Menschen sowohl für den Arbeitsmarkt als auch den Tourismus ansprechen, Investitionsmöglichkeiten. In den USA wachsen hingegen vorrangig technologische Innovationszentren, die Potenzial für den Arbeitsmarkt bieten. Und in Asien profitieren Mega-Städte, die weiter wachsen können und damit ihre Dominanz als globales, ökonomisches Epizentrum herausstellen.

„Europa bietet eine Vielzahl an Städten, die ein reiches Kulturerbe aufweisen und die weniger urbane Gebiete über Faktoren wie zusätzliche Beschäftigungs- und Freizeitmöglichkeiten ausstechen”, sagt Liz Sworn, Fund Manager Europe des European Cities Fund bei TH Real Estate. „Die Produktivität ist höher, Innovationskraft ist im Überfluss vorhanden und die Bevölkerung bleibt jünger, kaufkräftiger und hat nach Abzug der Lebenshaltungskosten mehr Geld zur freien Verfügung. Als Resultat zeigt sich, dass die attraktivsten Städte in Europa überraschend stark wachsen und eine kontinuierlich steigende Nachfrage für Immobilien aufweisen. Der Reiz dort zu leben und Zeit zu verbringen ist eng damit verbunden hoch ausgebildete Nachwuchskräfte wie auch Touristen anzusprechen.”

Unter Einbeziehung verschiedenster Faktoren hat das Research-Team von TH Real Estate eine Vielzahl an Städten in unterschiedlichen Regionen identifiziert, die zurzeit von institutionellen Investoren noch nicht als Investitionsziel erkannt werden, aber in Hinblick auf langfristige Investitionen nicht ignoriert werden sollten, wenn es darum geht, ein zukunftsorientiertes Portfolio zu entwickeln.

0 Kommentare