Westbridge strukturiert grünes Stromlieferabkommen für das deutsche Portfolio der CA Immobilien
Westbridge Advisory (Westbridge) hat für die CA Immobilien Anlagen AG (CA Immo) ein langfristiges Power Purchase Agreement (PPA) zur nachhaltigen Stromversorgung ihres gesamten deutschen Immobilienportfolios konzipiert, strukturiert und umgesetzt.
Der Stromliefervertrag startete zum 1. Januar 2026 und läuft über drei Jahre bis Ende 2028. Er deckt den vollständigen Strombedarf des deutschen CA Immo Portfolios im Wert von rd. 2,6 Mrd. Euro ab. Dies entspricht circa 10,7 Gigawattstunden Strom pro Jahr für 45 Lieferstellen im Office-Segment.
Das entwickelte Beschaffungsmodell kombiniert einen langfristigen PPA-Anteil mit einer Spotmarkt-Komponente. Rund 80 Prozent der Strommenge stammen aus erneuerbarer Erzeugung eines deutschen Wasserkraftwerks und werden über das PPA bezogen. Die verbleibenden 20 Prozent werden als zertifizierter Grünstrom am Spotmarkt beschafft. Die hybride Struktur verbindet langfristige Preisstabilität mit Flexibilität im laufenden Betrieb.
Simon Szpyrka, Geschäftsführer von Westbridge, sagt: „Dieses Projekt zeigt, wie nachhaltige Stromversorgung für große Immobilienportfolios heute umgesetzt werden kann. Mit dem strukturierten PPA-Modell schaffen wir für CA Immo eine wirtschaftlich stabile, transparente und zukunftsfähige Lösung, die Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit wirkungsvoll verbindet.“
Maximilian Rogler, Team Lead Strategic Projects & Environmental Asset Management CA Immo Deutschland, ergänzt: „Dieser dreijährige Festvertrag gibt uns und unseren Mietern mehr Unabhängigkeit vom volatilen Strommarkt und damit mehr Preisstabilität. Darüber hinaus unterstützen wir mit diesem transparenten und weitestgehend lokalen Bezug des Stroms aus erneuerbaren Energien sowohl unseren eigenen Weg zur Klimaneutralität als auch die Klimaziele unserer Mieter.“
Aufbauend auf der bereits seit 2020 bestehenden Nutzung erneuerbarer Energien stärkt das neue Vertragsmodell die Versorgungssicherheit, verbessert die Kostenplanbarkeit und reduziert die Abhängigkeit von volatilen Strommärkten. Gleichzeitig trägt das PPA dazu bei, dass mehr Strom aus erneuerbaren Quellen direkt ins Portfolio fließt und unterstützt damit die Energiewende in Deutschland.
Westbridge verantwortete das gesamte Projekt von Anfang bis Ende: von der Analyse der Verbrauchs- und Portfoliodaten über die Entwicklung des Beschaffungs- und Risikomodells bis hin zur Ausschreibung, Vertragsverhandlung und Implementierung. Der Fokus lag dabei auf einer ESG-konformen Ausgestaltung, der Integration lokaler erneuerbarer Erzeugung sowie einer langfristig skalierbaren Lösung für das Portfolio.
Das von Westbridge entwickelte Strommodell ist so konzipiert, dass es perspektivisch erweitert und auf weitere Objekte oder Märkte übertragen werden kann.
