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Wo es die größten Wohnungen für 1.000 Euro Kaltmiete gibt

Die Mietpreise in Deutschland klaffen regional weit auseinander. Eine aktuelle Auswertung der Median-Angebotsmieten je m² im Oktober 2025 von Kleinanzeigen zeigt deutliche Unterschiede: Während in Sachsen 1.000 Euro Kaltmiete für 165 m² reichen, sind es im Bundesland Hamburg lediglich 64 m² Wohnfläche.

Berlin, 16.01.2026

Im Ländervergleich bilden die ostdeutschen Bundesländer die Spitze der erschwinglichsten Bundesländer für Mieterinnen und Mieter. Neben Sachsen (165 m²) bieten auch Sachsen-Anhalt (156 m²), Thüringen (143 m²), Mecklenburg-Vorpommern (121 m²), Brandenburg (107 m²) und zusätzlich Schleswig-Holstein (91 m²) bei einer Kaltmiete von 1000 Euro vergleichsweise bezahlbaren Wohnraum. Am teuersten sind die Stadtstaaten: In Hamburg erhält man für monatlich 1.000 Euro Kaltmiete im Median 64 m², in Berlin 66 m² und in Bremen 80 m². In den restlichen Bundesländern zeigen sich folgende Ergebnisse:

  • Saarland: 114 m²
  • Niedersachsen: 109 m²
  • Rheinland-Pfalz: 109 m²
  • Nordrhein-Westfalen: 103 m²
  • Hessen: 100 m²
  • Bayern: 95 m²
  • Baden-Württemberg: 84 m²
  • Die größten Städte je Bundesland im Ranking

Auch beim Blick auf die jeweils größten Städte in den Bundesländern zeigen sich deutliche Unterschiede. In Magdeburg erhalten Mieterinnen und Mieter für 1.000 Euro Kaltmiete mit rund 129 m² im Median die größte Wohnfläche. Vergleichsweise günstig fallen die Mieten auch in Saarbrücken (99 Quadratmeter für 1.000 Euro Kaltmiete), Leipzig (91 m²) und Erfurt (91 m²) aus. Deutlich weniger Fläche bieten dagegen die großen westdeutschen Metropolen: In München gibt es rund 46 m², in Frankfurt am Main 55 m² und in Stuttgart 56 m². In den übrigen größten Städten der Bundesländer erhält man folgende Wohnflächen für 1.000 Euro Kaltmiete pro Monat:

  • Hannover: 82 m²
  • Kiel: 81 m²
  • Rostock: 80 m²
  • Potsdam: 75 m²
  • Köln: 67 m²
  • Mainz: 62 m²