Midstad veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht
„Creating Better Places“: Nachhaltigkeit als Treiber von Unternehmensstrategie und Projektentwicklung
Der Full-Service Real Estate Manager Midstad hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Der Bericht für das Geschäftsjahr 2024 wurde nach dem offiziellen EU-Berichtsstandard für kleine und mittelständische Unternehmen, dem VSME Comprehensive Standard, erstellt. Anhand ausgewählter Projektentwicklungen zeigt Midstad, wie Nachhaltigkeit strategisch verankert wird und welche Wirkung daraus für Städte, Nutzer und Investoren entsteht.
„Unsere Projekte sind Stadtbausteine, die Innenstädte neu beleben, Begegnung ermöglichen und zugleich wirtschaftlichen Erfolg schaffen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Verantwortung für Stadt, Menschen und Umwelt ganzheitlich zu denken und ökologischen, sozialen und ökonomischen Mehrwert messbar miteinander zu verbinden. So entstehen Orte mit langfristiger Strahlkraft, die Lebensqualität steigern und nachhaltige Wertentwicklung sichern“, sagt Dr. Kevin Meyer, Geschäftsführer von Midstad.
Key Insights aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2024
Der Nachhaltigkeitsbericht zeigt anhand konkreter Kennzahlen, wie ESG sowohl im Portfolio als auch im Unternehmen wirksam umgesetzt wird. Im Bereich Environment setzt Midstad bereits heute deutliche Impulse: Durch die Umstellung der gemanagten Objekte auf Grünstrom reduziert das Unternehmen jährlich rund 13.200 Tonnen CO₂. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 10.000 Haushalten oder rund 2.100 Erdumrundungen mit einem PKW. Bereits 72 Prozent des gemanagten deutschen Portfolios werden mit Grünstrom versorgt, der portfolioübergreifend eingekauft wird und für Mieter zugleich wirtschaftliche Vorteile gegenüber konventionellen Strommodellen bietet.
Ein Pilotprojekt zur KI-gestützten Optimierung des Gebäudebetriebs zeigt zudem Einsparpotenziale von jährlich bis zu 3 Millionen Kilowattstunden Strom und 1,6 Millionen Kilowattstunden Wärme auf. Dieser Ansatz des smarten Energiemanagements wird derzeit auf das gesamte Portfolio ausgerollt.
Im Bereich Social verfolgt Midstad konsequent einen menschen- und nutzerzentrierten Ansatz. Immobilien werden nicht als isolierte Objekte, sondern als sozial vernetzte Bausteine ihrer Innenstadtlagen begriffen. In derzeit insgesamt 18 Projekten in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Österreich transformiert Midstad ehemalige, monofunktionale Kaufhäuser in lebendige Mixed-Use-Orte. Durch die Kombination von Arbeit, Shoppen, Hotel sowie Bildung, Gesundheit, Kultur und Gastronomie unter einem Dach leistet das Unternehmen einen aktiven Beitrag zum Konzept der 15-Minuten-Stadt und stärkt gleichzeitig die soziale Stabilität sowie das Wiedererstarken urbaner Zentren.
„Nachhaltigkeit ist fest in unserer Geschäftsstrategie verankert und ein zentraler Hebel für wertschöpfendes Real Estate Management. Wir nutzen daten- und evidenzbasierte Erkenntnisse, um unsere Projekte so zu gestalten, dass sie langfristig Nutzer anziehen, Mieteinnahmen sichern und Immobilienwerte steigern. Parallel fokussieren wir unsgezielt auf die Steigerung der ökologischen Performance. Für Drittkunden zeigt sich hier derselbe Mehrwert: Sie profitieren von den positiven Effekten und der messbaren Wertschöpfung, die wir im eigenen Portfolio erzielen“, sagt Dr. Benjamin Wagner, Head of ESG & Innovation bei Midstad.
Der Bericht umfasst sowohl die Midstad-Organisation als auch das verwaltete Immobilienportfolio in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien und steht ab sofort auf der Unternehmenswebsite zum Download bereit.
