Healthcare / Pflege | Projekte

Cureus setzt mit Amando Richtkranz für Seniorenresidenz Oberhausen mit 86 Pflegeplätzen

Oberhausen, 10.06.2026
Amando Seniorenresidenz Oberhausen, Straßenansicht, Nordrhein-Westfalen, ein Projekt der Cureus.
  • Rückblick auf das Richtfest vom 9. Juni 2026
  • 86 Pflegeplätze für Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege entstehen
  • Friseur, Wäscherei, Kamin-Lounge mit Bibliothek, Therapieräume und Pflegebad im Gebäude
  • Gebäude nach staatlichem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG Plus) in KfW-Effizienzhaus-40-Bauweise und DGNB-Silberzertifikat geplant
  • Cureus ist Spezialist für Pflegeimmobilien
  • Amando Seniorenresidenzen wird Betreiber
  • Fertigstellung und Eröffnung zum Frühjahr 2027 geplant
  • ca. 70 neue, krisensichere Arbeitsplätze entstehen, Bewerber können sich weiterhin melden
  • Interessenten für einen Pflegeplatz können sich bereits vormerken lassen

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, setzte gestern und damit nur drei Monate nach der Grundsteinlegung gemeinsam mit dem künftigen Betreiber Amando Seniorenresidenzen den Richtkranz für die Seniorenresidenz Oberhausen. Die Zeremonie fand im Beisein von Werner Nakot, 2. ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters statt. Ebenfalls waren Vertreter der am Bau Beteiligten, aus der Verwaltung sowie von Seiten des Betreibers und der Bauherrin als auch Nachbarn vor Ort. Neben dem eigentlichen Festakt unter dem Richtkranz mit zünftigem Richtspruch und dem symbolischen Einschlagen des letzten Nagels ins Dachtragwerk, wurden den rund 60 Teilnehmern auch vertiefende Informationen zur neu entstehenden Seniorenresidenz präsentiert. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Cureus fungiert bei diesem Projekt selbst als Generalunternehmer für die Bauabwicklung. Der Neubau entsteht an der Weseler Straße 138 in 46149 Oberhausen (Nordrhein-Westfalen).

Richtfest Amando Seniorenresidenz Oberhausen, Vertreter der Stadt, der Bauherrin und des Betreibers, Nordrhein-Westfalen, ein Projekt der Cureus. Urheber: Michael Josef Krajza / Quelle: Cureus GmbH

„Unser Bauvorhaben schreitet zügig voran. Der Rohbau der neuen Seniorenresidenz ist fertig, die Hülle ist dicht und das künftige Gebäude ist schon sehr gut zu erkennen. Also beste Voraussetzungen, um nun auch mit dem Innenausbau zu starten“, freut sich Kathrin Ufken, Projektleiterin der Cureus: „Diesen Baufortschritt möchten wir ganz traditionell mit allen am Bau Beteiligten feiern und ihnen unseren Dank für das bisher Geleistete aussprechen. Wir gehen weiterhin davon aus, den neuen Pflegestandort für Oberhausen im Frühjahr 2027 fertigzustellen und an unseren versierten Betreiberpartner Amando Seniorenresidenzen übergeben zu können. Wir wünschen allen am Bau Beteiligten auch weiterhin gutes Gelingen.“

Auch Jacek Michalak, Geschäftsführer der Amando Seniorenresidenzen, dankte den Teams auf der Baustelle und freut sich über den zügigen Projektfortschritt: „Wir verzeichnen eine steigende Nachfrage nach Pflegeplätzen in Oberhausen und Umgebung und sind uns sicher, diese mit dem attraktiven Neubau und unserem umfangreichen Pflege- und Betreuungsangebot künftig weiter decken können. Deshalb entsteht auch hier ein für uns bedeutender Pflegestandort mit Wohlfühlcharakter, der durch seine hochwertige, seniorengerechte Innengestaltung und Außenarchitektur sowie freundliche und moderne Wohnbereiche mit Fokus auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner gekennzeichnet sein wird.“

In Gladbeck-Brauck wird derzeit ebenfalls ein neuer Amando-Standort errichtet, das Unternehmen gehört zur Gruppe der Pflegemotive GmbH. An allen Standorten vereint Amando langjährige Erfahrung mit fundiertem Fachwissen, um hochwertige Lebensräume für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie attraktive und moderne Arbeitsplätze für die zukünftigen Mitarbeitenden zu schaffen. Die Moderne Ausstattung der Arbeitsplätze sowie der Einsatz digitaler Lösungen wird dabei besonders unterstützen.

Leben und Arbeiten in der Amando Seniorenresidenz Oberhausen

Interessenten für Pflegeplätze können sich bereits bei Amando Seniorenresidenzen unter www.amando-pflege.de informieren und vormerken lassen.

Moderne Seniorenresidenz mit Restaurant, Friseur, Wäscherei, Kamin-Lounge mit Bibliothek, Therapieräumen und Pflegebad

Auf dem rd. 4.665 m² großen Grundstück erstreckt sich künftig ein in etwa Z-förmiges Gebäude von der Straßenseite hin zum hinteren Teil des Grundstückes. Dort schließt sich eine großzügige und parkartig gestalteten Außenanlage an. Der gesamte Komplex der Seniorenresidenz Oberhausen wurde barrierefrei und nach dem staatlichen Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) in KfW-Effizienzhaus-40-Bauweise und mit dem Ziel der DGNB-Silberzertifizierung geplant. Die Beheizung erfolgt über eine Wärmepumpe und eine Solaranlage erzeugt umweltfreundlichen Strom auf dem ebenfalls begrünten Flachdach. Auch wird sich das Gebäude gestalterisch besonders auf sein Umfeld einstellen: Insbesondere die geradlinige Kubatur mit einer Mischung aus grauem, weißem und beigem Putz sowie rotem Klinker wird einen Blickfang schaffen.

Das Gebäude der Seniorenresidenz wird über rd. 5.640 m² Bruttogrundfläche (BGF) auf vier Etagen verfügen. Die Residenz empfängt Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby mit Foyer und Empfang, einer Kamin-Lounge mit Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur, Therapieräumen, Pflegebad und hauseigener Wäscherei. Die Terrasse schafft eine angenehme Verbindung in die parkartig gestalteten Außenanalgen der Seniorenresidenz.

Die Bewohner erwarten in den drei Obergeschossen 86 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard, der neben dem Schwesternruf auch jeweils einen eigenen Telefon-, Internet- und Fernsehanschluss umfasst. 56 Zimmer der Residenz sind darüber hinaus rollstuhlgerecht ausgebaut. Die Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Residenz ist in sechs Wohngruppen mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Balkon gegliedert, um eine häuslich-familiäre Atmosphäre für die Bewohner zu schaffen.

Idealer Standort und hohe Bauqualität

Die Seniorenresidenz Oberhausen liegt im Norden der Stadt und fußläufig zum Volkspark mit Weiher und Stadion sowie dem Naherholungsgebiet Historische Zeche Sterkrade. Eingebettet in ein gewachsenes Wohngebiet, sind auch Ärzte, Nahversorgungseinrichtungen und Kirchen in der direkten Umgebung zu finden. Das Zentrum Sterkrades mit Bahnhof, Klinikum, zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten sowie kulturellen Freizeit-, Sozial- und Verwaltungseinrichtungen ist in wenigen Minuten von der nahen Bushaltestelle aus zu erreichen, ebenso das Stadtzentrum Oberhausens. Die Lage ist damit verkehrlich optimal angebunden, was die Residenz für Bewohner, Besucher und das Personal sehr gut erreichbar macht.

Auf dem Gelände der Residenz entstehen im hinteren Teil großzügige, parkartig angelegte Außenanlagen, die mit Rundwegen, verschatteten Ruhezonen und regionaler Bepflanzung aus Laub- und Obstgehölzen als Treffpunkt dienen und zur Bewegung und zum Verweilen im Freien einladen. Ferner werden neun Kfz-Stellplätze mit Infrastruktur für E-Mobilität auf dem Grundstück angelegt, einer davon behindertengerecht, sowie zwölf Fahrradstellplätze.

Der Neubau entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großer Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, so wird beispielsweise für alle Objekte ein energieeffizienter KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.