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Voll vermietet: Neubau Forschungs- und Laborgebäude am Berta-Cramer-Ring in Wiesbaden-Delkenheim

Wiesbaden, 18.03.2026
Der Neubau des medizinischen Forschungszentrums am Berta-Cramer-Ring in Wiesbaden-Delkenheim

Der Neubau im Wiesbadener Stadtteil Delkenheim bietet rund 6.200 m² flexibel nutzbare Flächen für Forschung, Labor und Verwaltung und setzt auf ein nachhaltiges Low-Tech-Gebäudekonzept. Am 16.03.2026 erfolgte die Vermietung der letzten freien Einheiten.

Das medizinische Forschungszentrum am Berta-Cramer-Ring 30 im Wiesbadener Stadtteil Delkenheim wurde vollständig vom Wiesbadener Maklerbüro Two Rivers vermietet. Der Neubau, im Auftrag der FYRA Immobilienverwaltungs KG vom Wiesbadener Architekturbüro grabowski.spork architektur geplant, umfasst rund 10.400 m² Bruttogrundfläche. Das Angebot richtet sich vorrangig an Unternehmen aus den Bereichen Forschung, Life Sciences und technologieorientierte Dienstleistungen. Die Immobilie wurde als Multi-Tenant-Gebäude mit flexibel teilbaren Einheiten ab 500 m² konzipiert. Die Flächen können sowohl als Forschungs- und Verwaltungsbereiche mit klassischen Büroarbeitsplätzen als auch als Laborflächen der Sicherheitsstufen S1 und S2 genutzt werden.

„Die Vollvermietung bestätigt unser Konzept, am Standort Delkenheim hochwertige und gleichzeitig flexibel nutzbare Flächen für Forschung und technologieorientierte Unternehmen zu schaffen. Besonders wichtig war uns dabei eine nachhaltige, langlebige Bauweise mit niedrigen Betriebs- und Wartungskosten.“ betont Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Geschäftsführer der FYRA Immobilienverwaltungs KG.

„Die schnelle Vollvermietung zeigt, dass moderne Labor- und Forschungsflächen im Rhein-Main-Gebiet weiterhin stark nachgefragt sind. Flexible Grundrisse, hochwertige Ausstattung und das nachhaltige Gebäudekonzept waren für viele Nutzer entscheidende Faktoren.“ ergänzt Carlo Schöps, Geschäftsführer vom Maklerbüro TwoRivers GmbH.

Architektonisch folgt das Gebäude einer Doppelkammstruktur aus zwei- und dreigeschossigen Riegeln auf einem großzügigen, begrünten Grundstück mit Erweiterungsoption. Neben den Mietflächen umfasst das Raumprogramm einen zweigeschossigen Konferenz- und Veranstaltungsbereich für bis zu 200 Personen sowie ein Boarding-House mit sechs Appartements für Forschende und Probanden. Begrünte Innenhöfe und Dachterrassen ergänzen das Arbeitsumfeld.

Das Gebäude basiert auf einem Low-Tech-Konzept mit langlebigen Materialien und reduzierter technischer Komplexität. Tragende Außen- und Innenwände aus monolithischem Poroton-Mauerwerk kommen ohne zusätzliche Außendämmung aus und sind innen wie außen mineralisch verputzt. Der Einsatz von Beton wurde auf Decken, Stützen und aussteifende Bauteile reduziert, wodurch der CO₂-Footprint des Gebäudes gesenkt wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über Geothermie mit Wärmepumpe und aktivierten Klima-Fußböden. Eine rund 1.000 m² große Photovoltaikanlage unterstützt die Stromversorgung der Haustechnik.

„Unser Ziel war ein Low-Tech-Forschungsgebäude, das eine durable Konstruktion mit einem einfachen Haustechnikkonzept vereint. Die monolithische Bauweise aus Poroton-Mauerwerk und ein bewusst reduziertes Low-Tech-Konzept schaffen ein gutes Raumklima bei gleichzeitig geringem Energie- und Wartungsaufwand. Architektur, Konstruktion und Haustechnik greifen hier so ineinander, dass ein dauerhaft nachhaltiges Gebäude entsteht, das sich flexibel an unterschiedliche Nutzungen aus Forschung, Labor und Verwaltung anpassen lässt.“ erläutert Jan Spork, Geschäftsführer grabowski.spork architektur.