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Quelle: THING TECHNOLOGIES GmbH

Elektronische Zutrittskontrolle: So integrieren Sie die digitale Lösung erfolgreich.

Everything. Connected. - Der Expertenblog von THING TECHNOLOGIES zur digitalen Immobilie
Hussein Zaazou - VP Professional Services
19.04.2022

Kennen Sie den Begriff „Smart Access Control“? Damit gemeint sind digitale Zutrittskontrollsysteme: Also elektronische Lösungen, die Ihren Mitarbeitenden automatisch Zutritt zum Gebäude gewähren. Schlüssel, Karten & Co. sind dann überflüssig.

Bei Unternehmen und Privathaushalten werden solche Varianten immer beliebter. Trotzdem gibt es besonders bei neuen Gebäuden technisch noch viel Luft nach oben. Grund dafür ist, dass die Anschaffung eines Zugangskontrollsystems relativ teuer ist. Doch wer einmal in eine gute und individuelle Lösung investiert, spart langfristig Zeit und Geld.

Automatische Zutrittskontrolle per Smartphone

Ein elektrisches Zutrittskontrollsystem ist eine praktische Sache: Unternehmen sparen sich den Aufwand, den Zutrittskarten, Codes und Schlüssel verursachen. Sobald Nutzer und Nutzerinnen die erforderliche Berechtigung haben, öffnen sich die Türen automatisch. Das Einzige, was sie dafür brauchen, ist ein Smartphone mit der entsprechenden App. Wer einmal auf den Geschmack kommt, bleibt in der Regel dabei.

Viele der renommierten Hersteller sind bereits auf den Zug der elektronischen Zutrittskontrolle aufgesprungen. Das zeigt, wie groß das Wachstumspotenzial dieses Bereichs ist. Schon jetzt können Interessenten aus einer großen Vielfalt an zuverlässigen und skalierbaren Lösungen wählen. Was heute das Smartphone ist, können in Zukunft Smart Watches und ähnliche intelligente Devices sein: Schon in wenigen Jahren erkennt das Gebäude Nutzer vermutlich auch dann, wenn sie ihr Smartphone zu Hause gelassen haben.

Smart Access Control: Individuell statt von der Stange

Wichtig ist, bei Zutrittskontrollsystemen auf Qualität zu achten und ein individuell abgestimmtes Produkt zu kaufen. Je nachdem, welche Voraussetzungen und Anforderungen ein Unternehmen hat, unterscheiden sich auch die Anwendungsszenarien.

- Wie viele Nutzer wird es geben?

- Wie groß ist das Gebäude oder der Campus?

- Sollen verschiedene Standorte integriert werden?

- Welche Zugangsressourcen sind gewünscht?

- Gibt es aktuell schon ein Zutrittskontrollsystem?

- Gibt es spezielle Anforderungen an die Usability?

- Sollen unterschiedliche Rechte vergeben werden?

Die meisten Anwender wünschen sich eine intuitive und zuverlässige Lösung. Bei der weltweit umfangreichsten Smart Reals Estate Operations Plattform Thing-it erreichen wir das, indem wir das System individuell auf unsere Kunden zuschneiden. Der große Vorteil unseres Zugangskontrollsystems: Das Produkt bringt Hardware, Anwendungsfälle und Anforderungen schnell und reibungslos zusammen. 

Verschiedene Szenarien einer intelligenten Zutrittskontrolle

Die Hauptkriterien jeder guten Lösung sind, dass sie individuell angepasst und nutzerfreundlich ist. Thing-it bietet dafür unterschiedliche Varianten. Die Basis bildet immer das vorhandene Unser Interface von Thing Technologies.

Das sogenannte „Ski-Pass-Szenario“:

Für diesen „passive entry“ definieren Anwender zunächst eine bestimmte Mindestdistanz zum Scanner. Kommt das Smartphone näher als diese, öffnet sich die Tür – auch wenn das Gerät im Flugmodus ist oder in der Tasche liegt. Internet ist dabei optional: Das Ganze funktioniert auch ohne. Nutzer benötigen die Thing-it App und entsprechende Zutrittsrechte. Außerdem müssen sie sich vorab einmal registrieren.

Ähnlich wie der Ski-Pass: Die „Tap“-Version

Die Administratoren legen in diesem Szenario fest, dass der nötige Abstand zwischen Smartphone und Lesegerät so klein wie möglich ist. Nutzer, die das Gebäude betreten möchten, müssen das Smartphone direkt an den Scanner halten. Einigen unserer Kunden erscheint diese Variante sicherer, denn bei größerem Abstand kann eine Tür auch einmal versehentlich geöffnet werden. Wir raten vor allem dann zur Tap- Variante, wenn Türen unmittelbar nebeneinander sind.

Tür in der App öffnen: „Push via Button“

Statt das Smartphone an ein Lesegerät zu halten, öffnen Nutzer die Tür per Knopfdruck in der App. Bei dieser Variante ist der Nutzer also aktiver als bei der Ski-Pass- oder Tap-Version („active entry“). Praktischer und beliebter sind allerdings die anderen beiden Lösungen. Wir empfehlen die Push-via-Button-Funktion eventuell für sehr sensible Bereiche oder Ressourcen.

Wie Sie von der digitalen Zutrittskontrolle profitieren

Ganz egal, für welche Variante Unternehmen sich entscheiden: Die elektronische Zutrittskontrolle bietet zahlreiche Vorteile. Besonders Real Estate- und Facility Manager reduzieren ihren Arbeitsaufwand.

- Nutzer benötigen nur ein Smartphone und die App

- Der Zeitaufwand für das Verwalten von Schlüssel, Karten und Codes entfällt

- Berechtigungen lassen sich schnell und einfach zuteilen und entziehen

- Die Lösungen sind sehr nutzerfreundlich

- Überblick über alle Nutzer, Rechte und Zutritts-Vorgänge

Thing-it bietet Unternehmen und Anwendern ein Höchstmaß an Flexibilität. Der nutzerfreundliche Ansatz verbindet alle Elemente und Funktionen zu einer einzigen übersichtlichen Lösung. Administratoren teilen Rechte in Sekundenschnelle zu und sehen genau, wer welchen Bereich betreten darf. Praktisch ist auch die Gästefunktion: Alle Nutzer können externen Personen für eine bestimmte Zeit Zutrittsrechte gewähren.

Was die elektronische Zutrittskontrolle sonst noch kann

Wenn Sie es noch bequemer mögen, können Sie die Zutrittskontrolle mit anderen Funktionen vernetzen. Ein Beispiel: Betritt eine Person das Gebäude, ruft das System automatisch den Aufzug. Alternativ funktioniert das auch mit Heizung und Beleuchtung. Diese sogenannte „eventbasierte“ Verbindung ist eine tolle Ergänzung zu Ihrem Hybrid-Work-Konzept – und ein weiterer großer Schritt in Richtung eines Gebäudes, das mitdenkt.

Die Smart Access-Lösung von Thing-it eignet sich auch für andere Ressourcen im Unternehmensumfeld. Auf dieselbe Weise können Nutzer Parkgaragen befahren, den Ladevorgang an Stromtankstellen starten oder Briefkästen öffnen. Unternehmen entscheiden und kombinieren selbst, wie sich die Anwender autorisieren. Möglich sind unter anderem QR-Codes, PINs oder das automatische Erkennen von Autokennzeichen. In Parkhäusern bietet sich eine weitere eventbasierte Verknüpfung an: Für Mitarbeitende öffnet sich die Schranke zur Garage nur, wenn sie vorab einen Parkplatz reserviert haben.

Fazit: Entscheiden Sie sich für die smarteste Lösung

Mit elektronischen Zutrittskontrollsystemen sparen Unternehmen Zeit und Geld – allerdings nur, wenn die Umsetzung stimmt. Die wachsende Nachfrage nach intelligenten Lösungen zeigt, wie nützlich sie im Alltag sind. Smart Access Control könnte die üblichen RFID-Technologien schon bald überholen. Positiv ist auch, dass die Hersteller die Bluetooth-Verbindungen inzwischen aufwändig verschlüsseln. Dass in Zukunft Near Field Communication (NFC) zum Einsatz kommt, ist unwahrscheinlich: Die iPhone-Schnittstelle kann dafür nicht verwendet werden.

Falls Sie sich für das Thema automatische Zutrittskontrolle interessieren, sprechen Sie gerne die Experten von Thing Technologies an. Sie helfen Ihnen, die umfassende Lösung, die genau zu Ihren Bedürfnissen passt, zu finden. Wie bei allen Modulen der Smart Real Estate Operations Plattform Thing-it gilt: Das Smart Access Control Feature ist flexibel, skalierbar und mit jeder beliebigen Hardware kompatibel.

Thing Technologies arbeitet mit renommierten Partnern wie Dormakaba und HID/AssaAbbloy zusammen. Standardisierte Schnittstellen (REST-API) erlauben eine Vielzahl weiterer Anwendungen. Anwender profitieren so von einem maximal leistungsfähigen und verlässlichen System.