Schnellere Sanierung: Entfernung spielt keine Rolle!

Koniis Blick auf die digitale Entwicklung
Carsten Petzold - Geschäftsführer - Doozer Real Estate Systems GmbH
16.11.2019

Viele Wohnungswirtschaftsunternehmen profitieren längst von digitalen Portalen, die die Aufwände für Sanierungsprozesse leerstehender Wohnungen auf ein Minimum zusammenschrumpfen lassen. Kontinuierlich wächst der Blumenstrauß an Möglichkeiten, die entsprechenden Workflows weiterhin zu verschlanken. Profitieren können kleine und große Wohnungsunternehmen dabei auf vielen Ebenen, wie beispielsweise einer schnelleren Neuvermietung. Umso stärker wächst das Interesse der Nutzer, neue Features zu finden, die weitere Vorteile bieten. Carsten Petzold, Geschäftsführer eines Unternehmens, dass mit Doozer die erste und bislang erfolgreichste Plattform in diesem Bereich entwickelt hat, gibt im Folgenden einen Einblick in die Entwicklung einer sich digitalisierenden Prozesskette rund um die Sanierung leerstehender Wohnungen.

Problemzone „Entfernung“ (Abstand zu groß) ?



Viele Asset Manager, Wohnungsbaugesellschaften oder Hausverwaltungen betreuen ihre Liegenschaften weit verstreut im gesamten Bundesgebiet. Insbesondere im Sanierungsfall gestaltet sich die Zusammenarbeit mit vielen Dienstleistern vor Ort, wie beispielsweise Handwerksunternehmen oder Maklern, aufgrund der räumlichen Distanz schwierig. Mehr noch: Abstimmungen, die leicht im Objekt durchgeführt werden könnten, sind aufgrund der Entfernung meist unverhältnismäßig aufwändig. Der Aufwand, die notwendigen Absprachen per Telefon und E-Mail zu koordinieren, ist dementsprechend hoch. Die Folgen der fehlenden persönlichen Besichtigung der Sanierungsvorhaben durch die Auftraggeber sind unangenehm für alle Beteiligten. Erfahrungsgemäß führt dies im gesamten Prozess zu intransparenten Abstimmungsläufen, Qualitätseinbußen, Reibungsverlusten und gelegentlich sogar zu Vetternwirtschaft. Dass das nicht so bleiben muss, stellen inzwischen viele Wohnungswirtschaftsunternehmen fest. Sie bedienen sich praxisbewährter Tools, die Teile des Sanierungsprozesses delegieren helfen.

Zentrale Plattform hilft

Mit Hilfe entsprechender Lösungen, wie beispielsweise Doozer, bietet der Markt längst neue Möglichkeiten für Wohnungssanierungen fernab des eigenen Arbeitsplatzes. Dies ist natürlich insbesondere für Asset Manager, Verwalter, Sachverständige oder Architekten interessant, die beispielsweise in Baden-Württemberg ansässig sind und Immobilien im gesamten Bundesgebiet betreuen. Die Plattform übernimmt die volle Koordination der Sanierungsvorhaben, wenn gewünscht sogar kombiniert mit weiterführenden Services bis hin zur finalen Wohnungsabnahme durch die Einbindung einer Baubetreuung. Spezielle Dienstleistungen, wie etwa die Zusammenstellung des Leistungspakets durch eine Fachkraft im Objekt selbst, können ebenfalls vom Wohnungsunternehmen beauftragt werden. Im Anschluss greifen die Mitarbeiter bequem von ihrem Schreibtisch aus auf verschiedene vorgefertigte Angebotspakete von verfügbaren Handwerkern zu und kaufen die Maßnahmen nach dem Online-Shop-Prinzip ein. Die Beauftragung erfolgt nach vergabekonformen Richtlinien.

Moderne Plattformen liefern darüber hinaus noch Zusatzinformationen, wie etwa Feedbacks zum Handwerker, Allgemeines zu seinem Unternehmen, wie viele Aufträge er über die Plattform bereits abgewickelt hat oder wichtige Nachweise (z. B. Freistellungsbescheinigung, Sozialversicherungsnachweise). Dokumentiert werden zudem Absprachen, Nachträge oder Terminverschiebungen. Alle Prozessbeteiligten bleiben so über alle wesentliche Vorgänge automatisch informiert. Die auf diese Weise gewonnene Transparenz schafft gleich mehrere Synergien: Makler und Vermieter können frühzeitig auf verzögerte Wohnungsübergabezeitpunkte reagieren. Durch die Prozessbeschleunigung können Objekte deutlich schneller neu vermietet werden, bestenfalls schon während der Sanierung. Handwerker wiederum profitieren von der digitalen Auftragsabwicklung, die ihnen viel Zeit einspart und jede Menge Papierkram abnimmt. Die Controlling Abteilung im Wohnungsunternehmen freut sich über den Zeitgewinn im Budgetabgleich sowie die transparente Rechnungskontrolle. Und dem Asset Management liegt eine bessere Datenbasis für ihre Rentabilitätsberechnung vor.

Einfacher, schneller und günstiger

Bedienen sich Wohnungsunternehmen moderner Plattformen, die die Sanierungsprozesse messbar beschleunigen und gleichzeitig räumliche Unabhängigkeit gewährleisten, haben sie die große Chance, auch verteilte Liegenschaften im Bundesgebiet effizient und qualitativ hochwertig zu modernisieren. Die Entfernung darf in Zeiten der digitalen Transformation nun wirklich keine Rolle mehr spielen.