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Smart Parking nach Maß

Everything. Connected. - Der Expertenblog von THING TECHNOLOGIES zur digitalen Immobilie
Rüdiger Gutfleisch - Professional Services
21.03.2022

Firmenparkplätze für Mitarbeitende sind für Unternehmen im Autoland Deutschland Standard. Doch Mobilitätswende und neue hybride Arbeitskonzepte verändern deren Bedarf und Nutzung. Durch "Smart-Parking-Konzepte" gelingt es, Parkflächen auf ein Minimum zu reduzieren und das Flächenpotenzial optimal auszuschöpfen.

Parkplatzverwaltung ohne Buchung  

Ihr Unternehmen verfügt über ausreichend Parkplätze und Engpässe sind selten? Dann ist es am einfachsten, wenn Ihre Angestellten jederzeit freien Zutritt zu Parkplatz und Parkgaragen haben. Eine Schranke oder eine andere simple Art der Zugangskontrolle verhindert, dass externe Personen die Flächen nutzen.  

Schwieriger wird es, wenn der Parkraum begrenzt ist – und das ist in den meisten Firmen die Realität. Freie Parkplatzwahl kann dann dazu führen, dass die Parkhäuser voll sind, und einige Mitarbeiter frustriert auf öffentliche Parkplätze ausweichen müssen. Zudem wird hybrides Arbeiten mehr und mehr zur Norm: Das macht es immer schwieriger, den täglichen Bedarf richtig einzuschätzen. Wie das effizient und smart funktioniert, lesen Sie hier. 

 

Smart Parking: Parkplätze einzeln buchen  

Mit einer einfachen Buchungssoftware reservieren Mitarbeitende Parkplätze schon vor ihrer Ankunft in der Firma. Der Vorteil dabei: Wer buchen möchte, sieht sofort, ob es eng wird. Ist am gewünschten Tag kein Parkplatz mehr frei, kann die Person auf einen anderen Tag ausweichen oder direkt nach einer alternativen Parkmöglichkeit suchen.   

Das System weist jeder Buchung einen konkreten Parkplatz zu. Mitarbeitende können sich ihren Parkplatz bei dieser Variante also nicht aussuchen. Missachtet jemand diesen Grundsatz, sorgt das wahrscheinlich für Verwirrung: Alle nachfolgenden Fahrer sind dann gezwungen, ebenfalls auf einem falschen Parkplatz zu parken. Um den Alltag zu vereinfachen, empfehlen wir Ihnen, die Einzelbuchung auf bestimmte Bereiche zu beschränken – zum Beispiel auf Besucherparkplätze oder solche mit einer Ladestation für Elektroautos.  

Praktisch sind sogenannte Check-in-Funktionen: Falls die Person, die den Parkplatz gebucht hat, nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums erscheint, gibt das System die Fläche wieder frei. Optionale Sensoren erkennen automatisch, wer da ist und wer nicht und ersetzen so auch den manuellen Check-in und Check-out. 

Für noch smarteres Parkingergänzen Sie Ihr Konzept durch ein Zutrittskontrollsystem, zum Beispiel vom Hersteller Dormakaba. Zugang erhalten nur die Mitarbeitenden, die vorab einen Parkplatz gebucht haben. Ihren Gästen gewähren Sie mithilfe von Barcodes temporären Zutritt zur Fläche: Systeme wie beispielsweise Comydo schicken diesen vorab per E-Mail an die entsprechende Person. Eine Alternative istHardware, die die Nummernschilder einfahrender Autos erkennt – aus Privatsphäre- und Datenschutzgründen entscheiden sich aber viele Firmen dagegen.  

Bei der Variante der Einzelbuchung weisen Sie allen Mitarbeitenden einen dauerhaften individuellen Parkplatz zu. Dannbleibt zwar der Verwaltungsaufwand für den Parkraum niedrig, eine effiziente Auslastung Ihrer Parkfläche erzielen Sie damit allerdings nicht.

 

Parkplatzmanagement: Kontingente nach Bedarf

Je nach Situation und Bedarf sind manchmal auch Kontingent-Buchungen eine gute Lösung. Das bedeutet, Sie buchen per Software eine bestimmte Anzahl an Parkplätzen – zum Beispiel an einem Standort, in einer bestimmten Parkgarage oder für ein bestimmtes Team. Innerhalb des Kontingents wählen die Mitarbeitenden ihre Parkplätze selbst aus. Das reduziert das Risiko, dass sich jemand auf einem falschen Parkplatz stellt und eine Kettenreaktion auslöst. Außerdem vereinfacht es die Suche nach dem Parkplatz, da Kontingente in der Regel einen größeren Bereich umfassen.  

Mithilfe eines Parkleitsystems optimieren Sie Ihr Parkplatzmanagement zusätzlich. Mitarbeitende sehen dann sofort, wo sie parken können. Besonders gut funktioniert das mit LED-Leuchten und dem klassischen Ampelsystem: Ein grünes Licht steht für einen freien Parkplatz, ein rotes Licht für einen gesperrten.

 

Smart Parking System mit App

Sie mögen es schnell, bequem und zuverlässig? Dann ist die Parkplatzbuchung per Smartphone-App die richtige Wahl.Damit suchen und buchen die Mitarbeitenden Parkplätze über eine einzige Oberfläche – jederzeit und von überall. Gute Apps wie Thing-it bieten praktische Filterfunktionen, mit denen sie ihre Suche verfeinern. So finden sie mit wenigen Klicks einen behindertengerechten Parkplatz oder einen Stellplatz mit Elektro-Ladestation.  

Bei Bedarf navigiert die App sie direkt zu dem Parkplatz oder Bereich, der vorab gebucht wurde. Erfüllt das installierte Park-System die erforderlichen Voraussetzungen, erhalten die Mitarbeitenden mit der App gleichzeitig Zutritt zum Parkplatz oder der Parkgarage. Thing-it unterstützt jede am Markt erhältliche Software, zum Beispiel Schließsysteme von Dormakaba und Comydo-Barcodeleser.

 

Präzise Auswertung für effizientes Parkraummanagement

Ein großer Vorteil von Buchungssoftware ist, dass sie Ihnen einen besseren Überblick verschafft. Dank der Belegungs- oder Sensordaten wissen Sie genau, was auf Ihren Parkplätzen passiert: An welchen Tagen brauchen die meisten Angestellten einen Parkplatz, um welche Uhrzeit treffen sie ein und was ist die durchschnittliche Parkdauer?  

 Je nachdem, welche Bereiche für Sie relevant sind, können Sie die Daten auch nach Parkplätzen, Gebäuden oder Ebenen aufschlüsseln. Mit intelligenten Analysen erkennen Sie Trends und Verhaltensmuster. Das bietet Ihnen eine optimale Grundlage, um Layout und Auslastung des Parkraums zu optimieren.

 

Fazit: Smart Parking leicht gemacht

Die moderne Technik liefert einfache Lösungen, die den Alltag erleichtern. Smartes Parkplatzmanagement verringert den Verwaltungsaufwand, sorgt für eine effiziente Nutzung Ihrer Flächen und stellt sicher, dass Sie und Ihr Team immer dann einen Parkplatz haben, wenn Sie ihn brauchen. Wer denkt, dass solche Konzepte teuer und aufwändig sind, irrt sich gewaltig: Für die Basis-Variante benötigen Unternehmen zunächst nur eine intelligente Buchungssoftware. Ergänzende Hardware ist optional.  

Wenn Sie möchten, implementieren Sie das System direkt als Teil einer umfassenden Lösung zur Gebäudedigitalisierung. Bei Thing-it gehört intelligentes Parkraumanagement zu den essenziellen Features eines Gebäudes, das mitdenkt. Wir setzen Ihr Projekt unkompliziert in wenigen Wochen um – gerne auch an allen Standorten Ihres Unternehmens.