Wohnen | Projekte

Grundsteinlegung für „MOANOVA“ in Berlin-Moabit

Königstadt setzt mit Wohn- und Gesundheitshaus ein Zeichen für Investitionen, Versorgung und Wohnungsbau in herausfordernden Zeiten

Berlin, 09.06.2026
MOANOVA. Visualisierung: ALAS Alarcon Linde Architects

Mit der Grundsteinlegung für das Wohn- und Gesundheitshaus MOANOVA in Berlin-Moabit am 25. Juni setzt die Königstadt Gesellschaft für Grundstücke und Industrie mbH in herausfordernden Zeiten für die Immobilienwirtschaft ein starkes Zeichen für nachhaltige Investitionen, moderne Gesundheitsversorgung und dringend benötigten Wohnraum in Berlin.

Das Gebäudeensemble MOANOVA in der Turmstraße 31, Ecke Wilhelmshavener Straße, entsteht auf Grundlage des Siegerentwurfs des Berliner Architekturbüros ALAS Alarcon Linde Architects, das Anfang 2024 aus einem Realisierungswettbewerb hervorgegangen war. Es umfasst künftig ein modernes Ärztehaus mit elf Praxen, eine Apotheke und ein Sanitätshaus sowie ein Wohngebäude mit insgesamt 19 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten. Darüber hinaus entstehen auf zwei Etagen vier Wohngemeinschaften für studentisches Wohnen mit insgesamt 20 Einheiten. Ein rund 1.000 m² großer begrünter Innenhof bildet das Herzstück des Projekts und schafft einen erholsamen Außenbereich für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Nutzerinnen und Nutzer des Gesundheitsstandortes.

Heike Lemiss, Geschäftsführerin Königstadt: „Nach Einreichung des Bauantrags im November 2024 wurde die Baugenehmigung endlich im Februar dieses Jahres erteilt. Seither konnten wichtige Meilensteine erfolgreich umgesetzt werden.“ Dazu zählen die Umverlegung von Fernwärme- und Stromleitungen in Zusammenarbeit mit den Versorgungsträgern, die Entkernung und Stützensanierung des Bestandsgebäudes sowie die technisch anspruchsvolle Bohrpfahlgründung in unmittelbarer Nähe zum U-Bahn-Tunnel der BVG. Mit der Vergabe an den Generalunternehmer Falkowski und der Baufeldübergabe zum 1. Juni 2026 ist nun der Weg für die Hochbauarbeiten frei. Die geplante Bauzeit beträgt rund 20 Monate.

„Mit dem MOANOVA schaffen wir genau die Art von Projekt, die unsere Städte heute brauchen. Das Gebäudeensemble stellt eine Verbindung aus moderner Gesundheitsversorgung, dringend benötigtem Wohnraum und hoher Aufenthaltsqualität dar“, führt Heike Lemiss aus. „Dass wir dieses Vorhaben gerade jetzt realisieren, ist keineswegs selbstverständlich. Umso mehr freuen wir uns, mit der Grundsteinlegung ein positives Signal für Berlin und auch den Immobilienstandort Deutschland setzen zu können. Das MOANOVA steht für langfristiges Denken, Verlässlichkeit und die Überzeugung, dass gute Stadtentwicklung auch in herausfordernden Zeiten möglich ist.“

Die Königstadt ist ein seit mehreren Generationen agierender Eigentümer und Verwalter von Immobilien in und um Berlin und Tochter der Fred & Carla Lottberg Stiftung, deren Stiftungszweck die „Zuwendungen an spastisch gelähmte Kinder, die wirtschaftlich bedürftig sind, zu gewähren, um ihnen Behandlung und Ausbildung zu ermöglichen. Die Stiftung dient ausschließlich und unmittelbar mildtätigen Zwecken.“ Das MOANOVA knüpft zugleich an die Geschichte des Standorts an. Das Bestandsgebäude in der Turmstraße 31 wurde 1963 durch Fred und Carla Lottberg nach einem Entwurf von Schwebes und Schoszberger Architekten errichtet. Der Entwurf von ALAS sieht dessen behutsame Weiterentwicklung sowie die Ergänzung durch zeitgemäße Neubauten vor und verbindet damit Bestandserhalt, Nachhaltigkeit und moderne Architektur. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Anfang 2028 vorgesehen.