Rechenzentrumscampus in Mainz geht in die nächste Phase
Campus Mainz erreicht nächste Ausbaustufe: Beauftragung Drittes Modul - FRA1 Ost
Der Ausbau des Rechenzentrumscampus in Mainz geht in die nächste Phase. Neben den beiden bereits im Bau befindlichen Modulen West und Mitte, wurde nun auch das dritte und letzte Modul FRA1 Ost abgerufen. Damit wird der Campus vollständig realisiert und erreicht seine geplante Endausbaustufe.
Mit dem dritten Modul erweitert sich die Leistungsfähigkeit des Rechenzentrums um weitere 18 Megawatt IT-Leistung. Insgesamt wird der Campus Mainz damit eine Gesamtkapazität von 54 Megawatt erreichen. Parallel entsteht zusätzliche IT-Fläche von rund 6.000 Quadratmetern, die den steigenden Bedarf an leistungsfähiger digitaler Infrastruktur in der Rhein-Main-Region unterstützt.
Der Campus setzt zugleich auf ein nachhaltiges Energiekonzept. Die Energieversorgung erfolgt über erneuerbare Quellen der KMW, während Kraftwerke die Notstromversorgung sicherstellen. Für den Kühlkreislauf wird Rheinwasser genutzt, was eine ressourcenschonende und effiziente Kühlung der Rechenzentrumsinfrastruktur ermöglicht.
Die Umsetzung des Moduls FRA1 Ost erfolgt – analog zu den vorangegangenen Bauabschnitten – in zwei aufeinander abgestimmten Leistungsbereichen, die den Rohbau inklusive Gebäudehülle mit Dach und Fassade ebenso umfassen wie den anschließenden Ausbau und die technische Ausstattung des Rechenzentrums. Der Projekterfolg gründet dabei auf der besonders engen, eingespielten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmensgesellschaften Groß & Partner, GP Con und GP Log.
Die einzelnen Bauabschnitte des Campus werden gestaffelt fertiggestellt: Das Modul West soll planmäßig im Oktober 2026 abgeschlossen werden, das Modul Mitte folgt Ende November 2027, während die Fertigstellung des Moduls Ost für Ende Mai 2028 vorgesehen ist.
Für die Groß & Partner Gruppe ist der Campus Mainz ein bedeutendes Projekt, das die Kompetenz des Unternehmens im Bau hochkomplexer Infrastruktur unterstreicht und zugleich ein starkes Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Teams in Planung, Bau und Projektsteuerung darstellt.
Peter Matteo, Geschäftsführer der Groß & Partner Gruppe, betont: „Mit dem Abruf des dritten Moduls erreichen wir einen wichtigen Meilenstein für den gesamten Campus Mainz. Solche Projekte sind nur möglich, wenn viele Disziplinen eng zusammenarbeiten – von der Planung über die Baustelle bis zum Projektmanagement. Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Projektpartnern, die mit großem Engagement daran arbeiten, diese anspruchsvolle Infrastruktur zuverlässig und im Zeitplan zu realisieren. “
Mit der Beauftragung des dritten Moduls wird der Campus Mainz konsequent zu einem leistungsstarken Standort für digitale Infrastruktur weiterentwickelt – und gleichzeitig ein weiteres Beispiel dafür, wie die Teams der Groß & Partner Gruppe komplexe Projekte gemeinsam erfolgreich umsetzen.
