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Peter Gross Bau realisiert die bisher größte Einzel-Betonage am Standort St. Ingbert

St. Ingbert, 07.05.2026
Großbetonage

Peter Gross Bau hat erfolgreich die bisher größte kontinuierliche Betonage des Standorts St. Ingbert umgesetzt. In Arbeitsgemeinschaft mit der Ed. Züblin AG wurden innerhalb von 40 Stunden rund 6.000 Kubikmeter Transportbeton für das Fundament neuer Produktionsanlagen der Dillinger Hütte eingebaut. Die Betonage erfolgte ohne Unterbrechung im Tag- und Nacht-Betrieb. Drei Betonwerke produzierten dabei exklusiv für die Baustelle. Für den Transport des Betons waren insgesamt über 700 Fahrmischer-Einsätze notwendig. Pro Stunde wurden so bis zu 150 Kubikmeter Beton eingebracht.

„Zur Sicherstellung des kontinuierlichen Betonstroms haben wir ein redundantes Logistik- und Betonierkonzept umgesetzt. Drei Betonwerke produzierten parallel im Dauereinsatz, während zahlreiche Fahrmischer permanent im Umlauf waren. Der Einbau erfolgte über mehrere Großpumpen gleichzeitig, mit zusätzlicher Reservekapazität für maximale Ausfallsicherheit“, erläutert Dipl.-Ing. Waldemar Kaldenberger, verantwortlicher Projektleiter von Peter Gross Bau.

Quelle: Peter Gross Bau

Die Maßnahme stellte hohe Anforderungen an Koordination und Ablaufplanung. Bauleitung, Logistik, Pumpentechnik und Lieferwerke arbeiteten über mehrere Schichten hinweg eng verzahnt zusammen, um den kontinuierlichen Baufortschritt sicherzustellen.

„Bei Betonagen dieser Größenordnung ist ein unterbrechungsfreier Ablauf entscheidend. Verzögerungen können unmittelbare Auswirkungen auf Qualität und Bauprozess haben“, sagt Markus Klein, Niederlassungsleiter Hochbau und Fertigteilwerk bei Peter Gross Bau. „In ihrer technischen Dimension und im organisatorischen Aufwand verdeutlicht die Maßnahme die Anforderungen moderner, industrieller Bauprozesse und die Notwendigkeit präziser Planung sowie reibungsloser Zusammenarbeit aller Beteiligten.“

Das gewaltige Fundament ist Teil des Transformationsprojekts Power4Steel am Standort Dillingen. Dort entstehen Anlagen für eine CO₂-reduzierte Stahlproduktion auf Basis von Direktreduktion und Elektrolichtbogenöfen, perspektivisch unter Einsatz von grünem Wasserstoff.