Healthcare / Pflege | Projekte

Cureus baut in Bremen-Grohn compassio Seniorenresidenz mit 95 Pflegeplätzen

Moderner Neubau mit 80 Einzelzimmern für vollstationäre Pflege und 15 Einzelzimmern für Kurzzeitpflege I Pflegebad, Bewohner-Restaurant, Friseur, Veranstaltungs- und Therapieräume I Gebäude nach staatlichem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) in KfW-Effizienzhaus-Bauweise I Vertrieb der Pflegeapartments über Pecuria im Teileigentum geplant | Pflegespezialist compassio wird Betreiber I Cureus – Spezialist für Pflegeimmobilien ist Investor und Bauherr I Immobilien von Cureus stellen Bedürfnisse der Bewohner in den Mittelpunkt I Fertigstellung Anfang 2028 geplant I Ca. 80 neue, krisenfeste Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit entstehen

Bremen, 15.06.2026
compassio Seniorenresidenz in Bremen-Grohn, Draufsicht, Freie Hansestadt Bremen, ein Projekt der Cureus.

Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, der für sein eigenes Portfolio neu baut und dieses aktiv managt, beginnt den Neubau einer Seniorenresidenz im Bremer Stadtteil Grohn. Der Pflegespezialist compassio wird Betreiber an dem neuen Pflegestandort an der Hermann-Fortmann-Str. 25/ Grohner Bergstr. in 28759 Bremen-Grohn (Freie Hansestadt Bremen). Als Generalunternehmen wird Cureus bei diesem Projekt selbst tätig.

Kevin Lleshi, Projektleiter der Cureus, stellt das Projekt vor: „Bereits zum Jahreswechsel 2024/25 haben wir die zuvor gewerblich genutzte Altbebauung aus dem Jahr 1955 abgebrochen und das Grundstück für unser Bauvorhaben vorbereitet. Jetzt kann die Nachbarschaft miterleben, wie hier etwas Neues entsteht. So werden wir nach Abschluss der Baugrundvorbereitung direkt mit dem Tiefbau für das Gebäude der neuen Seniorenresidenz mit 95 Einzelzimmern für Pflege starten. Ab dem Sommer wird man das Bauwerk dann Etage für Etage wachsen sehen können. Dank unseres vielfach erprobten Systemansatzes ist mit einer Fertigstellung bereits zum Jahresbeginn 2028 zu rechnen. Für den Straßenverkehr und die umliegenden Anrainer sind wir auf größtmögliche Umsicht bedacht, was Einschränkungen, Lärm und Schmutz anbelangt. Dennoch sind kleine Störungen oft nicht auszuschließen, wofür wir bereits heute um Verständnis bitten. Am Ende entsteht aber vor allem ein architektonisch ansprechendes, wertvolles Zuhause für Seniorinnen und Senioren in Bremen.“

„Mit dem Startschuss für den Neubau beginnen auch wir die Vorbereitungen für den künftigen Residenzbetrieb in der Seniorenresidenz Bremen-Grohn“, sagt Johannes Knake, Geschäftsführer des Betreibers compassio, und führt fort: „Parallel zur ersten Bauphase gilt es, personell das Starterteam für den neuen Standort zusammenzustellen und gemeinsam direkt den Baufortschritt und die spätere Ausstattung zu begleiten. Insofern können sich Interessierte ab dem Frühjahr 2027 bei uns bewerben. Auf diese Weise können wir frühzeitig nach der Fertigstellung eröffnen und unseren künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Umfeld ganz nach unseren Maßstäben versprechen. Im Fokus steht für uns ein Zuhause zum Wohlfühlen und sicher umsorgt sein, in dem wir eine professionelle, individuelle Betreuung und Pflege anbieten werden. Interessenten für einen Pflegeplatz können sich bei uns ebenfalls ab dem Frühjahr 2027 bereits vormerken lassen.“

An diesem neuen Standort, der zu gegebener Zeit auch einen zum Standort passenden Namen erhalten wird, werden rund 80 neue, krisenfeste und moderne Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit in den Bereichen Pflege, Verwaltung, Haustechnik sowie Services entstehen.

Moderne Pflege mit umfangreichem Serviceangebot in der Seniorenresidenz

Die compassio Seniorenresidenz in Bremen-Grohn entsteht in einer T-förmigen Bauweise auf dem rd. 3.600 m² großen Grundstück im nördlichen Bremer Stadtteil Vegesack-Grohn und soll künftig ca. 5.360 m² Bruttogrundfläche umfassen. Das nachhaltig geplante Objekt entsteht nach dem staatlichem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) als energetisch optimiertes KfW-Effizienzhaus nach dem Programm KNN-WG55. Eine Photovoltaikanlage auf dem mit einer Attika verzierten Flachdach sowie eine Wärmepumpe unterstützen den Gebäudebetrieb ökologisch sinnvoll. Die Dachflächen werden extensiv begrünt, was der Regenwasserrückhaltung dient. Die Fassadengestaltung ist in hellen Grautönen geplant, alle Fenster sind bodentief.

Die barrierefreie Seniorenresidenz erstreckt sich über vier Vollgeschosse. Für die künftigen Bewohner werden 80 moderne, vollstationäre Dauerpflegeplätze sowie 15 Kurzzeitpflegeplätze in großzügig gestalteten Einzelzimmern mit eigenem Bad in den drei Obergeschossen zur Verfügung stehen. 51 der Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgestattet. Jedes Zimmer verfügt neben dem Schwesternruf auch über einen eigenen Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss. Die Eigenmöblierung der Zimmer zur Wahrung der Intimsphäre und als privater Rückzugsort ist möglich. Für ein familiäres, soziales Miteinander werden die Zimmer in sechs eigenständig organisierte Wohngruppen jeweils mit zugehöriger Wohnküche und Aufenthaltsbereich sowie Balkon gegliedert.

In der Seniorenresidenz sind ein hotelähnlicher Empfang im einladenden Foyer, ein Bewohner-Restaurant mit Küche und Sonnenterrasse und ein Friseur geplant. Ferner wird das Angebot ein Pflegebad, Veranstaltungs- und Therapieräumlichkeiten und eine Wäscherei für Bewohnerwäsche umfassen.

Vertrieb der Pflegeapartments über Pecuria im Teileigentum geplant

Der Standort ist für den Einzelvertrieb über Pecuria vorgesehen. Interessierte Kapitalanleger können die 95 Pflegeapartments wie Eigentumswohnungen erwerben, nur dass auf die spätere Nutzung durch den Erwerber kein Anspruch besteht. Dies wird durch das Pecuria-Angebot des vorrangigen Belegungsrechts wieder ausgeglichen. Pflegeapartments haben gegenüber klassischen Eigentumswohnungen auch eine Vielzahl an Vorteilen: Die Mieteinnahmen sind durch langfristige Generalmietverträge mit solventen Betreiberpartnern über viele Jahre planbar und sicher. Sollte doch ein Betreiber in die Insolvenz geraten, springt das Miettreuhandkonto der Pecuria ein. Auch der Verwaltungsaufwand bleibt für den einzelnen Eigentümer des Apartments aus, da die zwischengeschaltete Verwaltung die Koordination mit dem Betreiber übernimmt. Dieser verantwortet wiederum die Vermietung der einzelnen Apartments, die monatlichen Mieteinnahmen sind dadurch auch unabhängig von der tatsächlichen Belegung des Apartments gesichert. Aufwendungen für Neuvermietung, Kleinreparaturen oder Renovierungen betreffen den Kapitalanleger in der Regel aufgrund entsprechend ausgestalteter Pachtverträge mit dem Betreiber ebenfalls nicht. Den Vertriebsstart und die Konditionen wird Pecuria zu gegebener Zeit bekanntgeben.

Optimale Lage und Erreichbarkeit

Verkehrsgünstig und zentral in Bremen-Grohn gelegen, ist der Standort für eine Seniorenresidenz optimal. In nur wenigen Gehminuten erreicht man den Bahnhof Bremen-Vegesack oder umliegende Bushaltestellen. Auch die Sagerstraße als Haupteinkaufsstraße im Stadtteil, der Stadtgarten Vegesack am Weserufer sowie Nahversorgungs-, Sozial- und Kultureinrichtungen als auch Kirchen und Ärzte sind gut zu erreichen. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist entsprechend sichergestellt, was insgesamt für eine optimale Erreichbarkeit für Bewohner, Besucher und Mitarbeiter sorgt.

Auch die freundlich und seniorengerecht gestalteten Außenanlagen laden alle Bewohner der Seniorenresidenz als Treffpunkt und Ort zur Bewegung und zum Verweilen im Freien ein. Die Gartenanlage verfügt künftig über einen Rundweg, einen keinen Naschgarten, eine Blumenwiese, dekorative Quellsteine sowie verschattete Ruhezonen und eine regionale Bepflanzung aus Laub- und Obstgehölzen. Zusätzlich stehen vor dem Gebäude insgesamt 12 Pkw-Stellplätze mit Vorrüstung für Elektromobilität, einer davon behindertengerecht, sowie Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Durchdachter Standard sichert Individualität und höchste Bauqualität

Die Seniorenresidenz Bremen-Grohn entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großen Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen sowohl im Hinblick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Pflegeheims als auch auf seine Auswirkungen auf die Umwelt eine wesentliche Rolle. So wird beispielsweise für alle Objekte der KfW-Standard angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.