Immobilieninvestmentmarkt Düsseldorf: Weiterhin anspruchsvolles Umfeld, aber bessere Voraussetzungen für Abschlüsse
Im 1. Halbjahr 2026 wurden laut Savills etwa 824 Mio. Euro am Düsseldorfer Immobilieninvestmentmarkt umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 166 %. Im Vergleich zum 10-Jahresmittel fiel das Volumen 29 % geringer aus. In den letzten zwölf Monaten hat Savills knapp 30 Transaktionen registriert, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 13 % bedeutet. Die Spitzenrendite für Büros lag Ende Juni bei 4,6 % und damit 10 Basispunkte über dem Vorquartal und ebenfalls 10 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Die Spitzenrendite für Geschäftshäuser lag Ende Juni bei 4,4 % und ist damit unverändert gegenüber dem Vorquartal und ebenfalls unverändert gegenüber dem Vorjahreswert.
Brian El Sharif, Associate Investment bei Savills in Düsseldorf, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „Das Umfeld bleibt anspruchsvoll und Transaktionsprozesse ziehen sich nach wie vor in die Länge. Die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Verkaufsabschluss hat sich jedoch spürbar erhöht. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Eigentümer und Berater potenzielle Objekte im Vorfeld deutlich gezielter auf ihre Vermarktbarkeit prüfen. Das Produktangebot ist dadurch zwar nicht gewachsen, passt aber wesentlich besser zur aktuellen Nachfrage. Da zudem viele Verkäufer ihre Preisvorstellungen an das veränderte Marktumfeld angepasst haben, spricht in der Summe alles für eine schrittweise steigende Transaktionsaktivität in den kommenden Monaten.“
Mit einem Transaktionsvolumen von 470 Mio. Euro haben Büroimmobilien in den letzten zwölf Monaten am meisten zum Investmentumsatz beigetragen, gefolgt von Wohnimmobilien* (ca. 250 Mio. Euro) und Industrie-/Logistikimmobilien (ca. 220 Mio. Euro).
* Nur Objekte mit mindestens 20 Wohneinheiten
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