Wohnen | Projekte

ABG und Ten Brinke starten Wohnquartier in Friedrichsdorf bei Frankfurt

Friedrichsdorf, 30.10.2026
(von links): Ten Brinke-Projektleiterin Lena Hausen, ABG-Geschäftsführer Frank Junker, Bürgermeister Lars Keitel und Ten Brinke-Niederlassungsleiter Sören Ollesch beim Spatenstich in Friedrichsdorf.

Die ABG FRANKFURT HOLDING und das familiengeführte Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke schaffen gemeinsam neuen Wohnraum in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen voraussichtlich bis Herbst 2028 insgesamt 98 Mietwohnungen. Das Projekt verbindet geförderten und freifinanzierten Wohnungsbau mit hohen Anforderungen an Energieeffizienz und Wohnqualität.

An der Adresse Am Zollstock entstehen insgesamt 98 Mietwohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern mit zwei bis drei Vollgeschossen sowie jeweils einem Staffelgeschoss. Davon werden 25 Wohnungen gefördert und 73 freifinanziert realisiert. Das Angebot reicht von kompakten Zwei-Zimmer-Wohnungen bis hin zu großzügigen Vier-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von rund 43 bis 97 Quadratmetern.

Wohnraum für die breite Bevölkerung

Lars Keitel, Bürgermeister der Stadt Friedrichsdorf, Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING, Julia Schönhals und Sören Ollesch aus der Frankfurter Niederlassung von Ten Brinke sowie weitere Projektbeteiligte feierten am 29. Oktober vor Ort den offiziellen Baustart. Am neu gestalteten und barrierefreien Bahnhof Friedrichsdorf beginnt damit der Bau des neuen Wohnquartiers auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs.

„Mit dem Baustart auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände gewinnt Friedrichsdorf dringend benötigten Wohnraum an einem hervorragend angebundenen Standort. Gleichzeitig wird eine bislang ungenutzte Fläche in ein modernes und nachhaltiges Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität für zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner verwandelt“, sagt Lars Keitel, Bürgermeister der Stadt Friedrichsdorf.

Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, erklärt: „Dieses Projekt steht für unser Ziel, langfristig bezahlbaren und gleichzeitig hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Die Mischung aus geförderten und freifinanzierten Wohnungen entspricht unserem Anspruch, attraktive Wohnangebote für die breite Bevölkerung bereitzustellen, nicht nur in Frankfurt sondern auch in der umliegenden Region.“

Julia Schönhals, Niederlassungsleiterin von Ten Brinke in Frankfurt, kommentiert: „Von der Projektentwicklung bis zum schlüsselfertigen Bau setzen wir dieses Vorhaben aus einer Hand um. In Frankfurt und seiner Stadtregion und darüber hinaus im gesamten Rhein-Main-Gebiet entwickeln und realisieren wir Wohnprojekte und schaffen so neuen Wohnraum für die Region.“ Ihr Kollege Sören Ollesch, ebenfalls Niederlassungsleiter in Frankfurt, ergänzt: „Mit dem Baustart beginnt nun die Realisierung eines Wohnquartiers, das auf hohe Bauqualität und zukunftsfähige Standards ausgerichtet ist.“

Lebenswertes Quartier mit klimaschonendem Konzept

Im Mittelpunkt des Quartiers steht ein begrünter Innenhof mit Spiel- und Begegnungsflächen. Darüber hinaus entstehen rund 1.620 Quadratmeter Grünflächen, extensive Dachbegrünungen sowie versickerungsfähige Oberflächen zur Reduzierung der Flächenversiegelung auf dem zuvor durch den ehemaligen Güterbahnhof weitgehend versiegelten Gelände. Die begrünte Tiefgarage übernimmt zusätzlich eine Retentionsfunktion zur Regenwasserrückhaltung. Photovoltaikanlagen ergänzen das Gesamtkonzept. Auch energetisch setzt das Projekt hohe Standards. Die Gebäude werden im Passivhaus-Standard und nach KfW-40-Standard errichtet. Die Wärmeversorgung erfolgt über Luft-Wasser-Wärmepumpen, auf fossile Brennstoffe wird so weit wie möglich verzichtet.

Wichtiger Beitrag zur Ortsentwicklung

Ten Brinke verantwortet die Projektentwicklung und schlüsselfertige Realisierung des Vorhabens. Nach Fertigstellung übernimmt die ABG das Quartier in ihren Bestand und wird es langfristig bewirtschaften. Mit dem Projekt gewinnt Friedrichsdorf zusätzlichen Wohnraum und gleichzeitig einen Beitrag zur Stadtentwicklung durch die Revitalisierung einer ehemaligen Bahnbrache.

Weiterführende Informationen

https://www.tenbrinke.com