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GWH schließt erfolgreichstes Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte ab

Ein Konzernergebnis von 495,8 Mio. Euro und ein auf 48.182 Wohneinheiten gewachsener Eigenbestand markieren eine neue Qualitätsstufe in der Entwicklung des Konzerns

Frankfurt am Main, 12.05.2026

Die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen blickt auf das wirtschaftlich erfolgreichste Geschäftsjahr seit der Gründung des Unternehmens vor über 100 Jahren zurück. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2025 zeigt, dass die gezielte Erschließung neuer Geschäftsfelder, eine weitsichtige Investitionspolitik und ein modernes Personalmanagement zu substanziellen Ergebnisverbesserungen führen können.

Die Umsatzerlöse des GWH-Konzerns stiegen auf 546,6 Mio. Euro, gegenüber 529,1 Mio. Euro im Vorjahr. „Wer ein EBIT von 217,8 Mio. Euro bei einer Eigenkapitalquote von 48,6 Prozent erzielt, hat nicht nur ein gutes Jahr gehabt, sondern die richtigen Entscheidungen in den Jahren davor getroffen”, resümiert Matthias Voss, CFO der GWH.

Der Eigenbestand der GWH umfasst zum Jahresende 48.182 Wohneinheiten, ein Nettozuwachs von 824 Einheiten gegenüber dem Vorjahr. Dieser Zuwachs resultiert aus dem Übergang von 879 Wohneinheiten aus Bestandsankäufen in starken Mietwohnungsmärkten wie Hannover, Köln, Bad Homburg, Neu-Isenburg, Wiesbaden und Heppenheim sowie aus der Fertigstellung und Übergabe von 219 Neubauwohnungen in Hannover Kronsrode.

Die Leerstandsquote sank auf historisch niedrige 1,5 Prozent, was die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum in den Schwerpunktmärkten des Unternehmens widerspiegelt.

„Das Geschäftsjahr 2025 unterstreicht unseren Unternehmergeist und die Fähigkeit, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich zu agieren. Die Zinsentwicklung, stetige Gesetzgebungsanpassungen und Initiativen wie die Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen in Berlin forden uns heraus“, betont Stefan Bürger, CEO der GWH.

Mit dem GWH-HessenHaus brachte das Unternehmen ein standardisiertes Mehrfamilienhausprodukt zu einem Festpreis von 3.950 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche auf den Markt. Das förderfähige Bauträgerprodukt richtet sich an Kommunen und private Bauherren, die kurzfristig und mit kalkulierbaren Kosten zur Schließung innerstädtischer Baulücken beitragen wollen. Erste Realisierungspartner haben sich bereits gefunden.

Im Bereich der Gebäudedigitalisierung intensivierte die GWH ihre Aktivitäten durch die Tochtergesellschaft Systeno GmbH sowie die Beteiligung am Heizungs-Startup othermo GmbH. Der von Systeno vermarktete Gebäude Navigator optimiert Heizungsanlagen digital und erzielt im Mittel eine Energieeinsparung von 18,8 Prozent. Der Gebäude Navigator fungiert darüber hinaus als offene IoT-Plattform für gebäudebezogene Datendienste und adressiert damit einen der zentralen Hebel der Dekarbonisierungsstrategie des Konzerns. Systeno vermarktet den Gebäude Navigator sowohl im eigenen Bestand als auch gegenüber externen Wohnungsunternehmen.

Für 2026 formuliert die Geschäftsführung prägnant: Wir werden weiterhin das Kerngeschäft rund um unsere Mieterinnen und Mieter optimieren und in Bestandswachstum investieren. Die konsequente Digitalisierung des Unternehmens mit den Möglichkeiten stetig leistungsfähigerer KI-Tools ist dabei ebenso wichtig wie die Arbeit an der Verbesserung unserer Wohnumfelder. Dabei bedingen sich nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerischer Erfolg bei der GWH gegenseitig.