Tag der Städtebauförderung: ProjektStadt ist in zwölf Kommunen dabei
Von Kassel über Rotenburg an der Fulda, Lampertheim und Einhausen bis Friedrichroda und Gera: Die Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt ist für Kommunen in Hessen und Thüringen im Einsatz
Am 9. Mai 2026 ist es wieder so weit: In ganz Deutschland feiern Städte und Gemeinden den Tag der Städtebauförderung. Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ öffnen hunderte Kommunen ihre Projekte für die Öffentlichkeit und zeigen, wie Städtebauförderung konkret vor Ort wirkt. Bürgerinnen und Bürger erhalten spannende Einblicke in aktuelle Planungen und umgesetzte Maßnahmen. Gleichzeitig sind sie eingeladen, Ideen einzubringen und die Entwicklung ihrer Quartiere aktiv mitzugestalten. So wird erlebbar, wie Städtebauförderung das Wohnumfeld verbessert, lebendige Stadt- und Ortsteilzentren schafft und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft stärkt.
In zwölf teilnehmenden Kommunen in Hessen und Thüringen ist die ProjektStadt aktiv, meist im Rahmen eines Fördergebietsmanagements. Die erste Veranstaltung mit Beteiligung der Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) fand bereits statt. In Oestrich-Winkel im Rheingau wurden Ideen und Perspektiven für die Zukunft des Marktplatzes im Stadtteil Oestrich gesammelt, der als attraktiver Aufenthalts- und Begegnungsort weiterentwickelt werden soll.
In Kassel organisiert die ProjektStadt im Auftrag der Stadt deren zentrale Veranstaltung rund um die Kirche St. Kunigundis im Stadtteil Bettenhausen. Hier präsentieren sich auch vier Fördergebiete, die die ProjektStadt im Rahmen von Fördergebiets- oder Stadtteilmanagements begleitet: Wehlheiden, Wesertor, Unterneustadt/Bettenhausen und das Fördergebiet „Kassel – östlich der Fulda“.
Ganz frisch ist die Beauftragung der ProjektStadt als Sanierungsträger in Gera. Die NHW-Stadtentwickler in Thüringen werden am 9. Mai vor Ort sein und direkt in den ersten Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gehen.
Ein Überblick:
8. Mai, 14 bis 17 Uhr, Lampertheim: Spiel und Spaß am neuen Jugendtreffplatz mit Bastel-, Sport- und Spielangeboten für Kinder und Jugendliche – unter anderem Basketball und Teqball – sowie Informationen rund um den Stadtumbau. Vorgestellt werden das Projekt „Aufwertung Freiräume Altrhein“ und die weiteren Planungen am Altrheindamm.
9. Mai, 10 bis 13 Uhr, Neu-Isenburg: Infostand am Wochenmarkt. Im Fokus steht der Nahversorgungskern im Stadtumbaugebiet. Vorgestellt werden aktuelle Themen und Projekte im Fördergebiet. Zudem wird das Fassaden- und Grünanreizprogramm vorgestellt und beworben. Ergänzend gibt es Informationen zu Fairtrade und lokalen Angeboten.
9. Mai, 10 bis 14 Uhr, Gera: Im Mittelpunkt steht die zukünftige Entwicklung von Innenstadt und Stadtteilen. Zentrale Projekte der Städtebauförderung werden vorgestellt und die Arbeit des Citymanagements sowie des neuen Sanierungsträgers ProjektStadt präsentiert. Da sich viele Maßnahmen in Vorbereitung befinden, liegt der Fokus auf Information und Austausch.
9. Mai, 11 Uhr, Rotenburg an der Fulda: Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt am Fuldaufer mit Ines Fröhlich (Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum), Bundestagsabgeordnetem Wilhelm Gebhardt und Landtagsabgeordneter Lena Arnoldt
9. Mai, 11bis 17 Uhr, Bebra: Quartiersfest auf dem Gelände der Grundschule sowie Besichtigungen der Baustelle des benachbarten Quartiers- und Familienzentrums mit Beteiligungsaktion mit dem Spielmobil „Rote Rübe“. Außerdem stellen Vereine und Institutionen ihre Arbeit vor. Geplant sind Mitmachaktionen der Seniorenarbeit, der DLRG, des Bundesprojektes „Heldenbohne“, der städtischen Kindertagesstätten, des Klimaschutzmanagements, des Mittelaltervereins und der Verkehrswacht. Dazu gibt es Vorführungen der Tanzgruppe der Sozialen Förderstätten und eines Tanzstudios.
9. Mai, 13:30 bis 17:30 Uhr, Kassel: Zentrale Veranstaltung der Stadt Kassel in Bettenhausen mit Ausstellungen und Führungen in der Kirche St. Kunigundis (Kurzvideos zu verschiedenen Fördergebieten, Bauzaunbannerausstellung, Infos zu Umnutzung und Umbau der Kirche, geführte Turmbesteigungen), Essen und Trinken mit Picknick sowie Spielangebot auf der Freifläche der Kirche, Führungen durch den Hochbunker Agathof, Mitmach-Boule im Mehrgenerationenpark sowie Mitmachaktionen der Kinder- und Jugendförderung. Parallel laufen vom 8. bis zum 10. Mai die Kulturtage Bettenhausen, die mit dem Tag der Städtebauförderung verknüpft sind.
9. Mai, 14 bis 17 Uhr, Einhausen: Unter dem Motto „Bald alles unter Dach und Fach – Endspurt auf der Baustelle Bürgerhaus“ gibt es nach Voranmeldung und Bedarf Baustellenführungen für Vereine und künftige Nutzergruppen des Bürgerhauses. Ziel ist es, einen Einblick in den nahezu fertigen Ersatzneubau, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sowie die Einbindung in das Fördergebiet „An der Weschnitz – Leben am grün-blauen Band“ zu geben und Raum für Fragen und Austausch zu bieten.
9. Mai, Friedrichroda: Digitaler Stadtrundgang sowie Präsentation von Objekten der Städtebauförderung, z.B. Stadträume mit hoher Aufenthaltsqualität, Kirche und Umfeld, Kur- und Stadtbibliothek, Quartiersentwicklung Neue Mitte.
9. Mai, 10 Uhr, Gerstungen/Untersuhl/Marksuhl: Feierliche Einweihung des Witzlebener Hofs mit Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung des Gebäudes, Präsentation von Objekten aus dem Sanierungsgebiet und deren Erfolge, Rundgang durch das Sanierungsgebiet.
16. Mai, 13 bis 16 Uhr, Eschwege: Dialog- und Austauschveranstaltung zu laufenden Projekten sowie Ausblick auf die Stadtentwicklungsplanung 2026/27. Der Fokus liegt auf dem Nikolaiplatz, der neugestaltet wird und sich mitten in der Umbauphase befindet. Auch der „Stadtraum“ in der Marktstraße öffnet seine Türen. Er soll einen unentgeltlich nutzbaren Experimentierraum bieten, um kulturelle, künstlerische oder wirtschaftliche Nutzungskonzepte zu erproben. Außerdem wird über ein neues Onlineportal zur Leerstandsvermarktung informiert. Dabei sollen erste Kontakte mit Eigentümern geknüpft werden, die ein leerstehendes Ladenlokal besitzen.
13. Juni, 11 bis 14 Uhr, Kelsterbach: Die Stadt beteiligt sich mit einem vielfältigen Programm rund um die Klimainsel Kelsterbach. Der Rathausplatz wird zur Aktionsfläche: Kreative Mitmachangebote für Jung und Alt laden dazu ein, sich spielerisch mit Klima-, Stadt- und Freiraumthemen auseinanderzusetzen. Ein Höhepunkt ist die Eröffnung des Mikro-Parks in der Treburer Straße. Bei geführten Rundgängen wird gezeigt, wie dieser zur Aufwertung des Quartiers, zur Klimaanpassung und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität beiträgt. Zudem werden aktuelle und geplante Projekte der Klimainsel präsentiert. Infostände auf dem Rathausplatz bieten Gelegenheit, sich über Maßnahmen der Stadtentwicklung zu informieren und mit dem Fördergebietsmanagement ins Gespräch zu kommen.
