Medizintechnikunternehmen Getinge zieht als neuer Mieter auf 1.350 qm ins HEADS Office
Der Umzug als Erfolgsfaktor: Getinge zeigt als neuer Mieter im HEADS Office, wie durchdachte Raumgestaltung Corporate Identity, Mitarbeiterbindung und Produktivität vereint.
Der Slogan des Medizintechnikunternehmens Getinge lautet „Passion for Life“. Mit dem jetzigen Einzug ins HEADS Office in Aschheim-Dornach bei München müssten die Schweden ergänzen: Passion for Style. Denn der Standortwechsel bedeutet auch Gestaltungs- und Designinnovation auf 1.350 Quadratmetern.
Beleuchtung in Form von Medizinschläuchen, spezielle Möbel zur Produktpräsentation, eine einladende Kommunikationsküche: In den neuen Büroräumen von Getinge wird Gestaltung zum Schlüsselelement und Identitätsanker.
Getinge wurde 1904 in Schweden gegründet und zählt heute zu den führenden Medizintechnikunternehmen weltweit. Mit dem Produktportfolio von Intensivpflegesystemen über OP-Ausstattung bis hin zu Sterilgut-Aufbereitungsanlagen werden Kunden in über 135 Ländern beliefert. Der neue, inspirierende Standort im HEADS in Aschheim bei München ist für die dort entstehenden Neuentwicklungen ideal. Es ist ein hochmoderner Ort, an dem 80 Mitarbeiter an der Zukunft des Gesundheitswesens arbeiten – und jeder einzelne im Blick haben kann, welche Innovationen aktuell in den Teams Vorrang haben.
Das Unternehmen hat sich für seinen Umzug in die neuen Räume vom Gebäude selbst inspirieren lassen. Das von der Rock Capital Group realisierte Objekt HEADS wurde dank seines herausragenden Interieurs mit hochwertigen Materialien, Indoor-Gärten und detaillierten Designfeatures mittlerweile mit fünf Architekturpreisen ausgezeichnet.
Für die spezielle Innenraumgestaltung seiner Büroflächen hat der neue Mieter Getinge vor dem Einzug der rund 80 Mitarbeitenden deshalb das Münchner Architekturbüro von CSMM engagiert mit dem Auftrag, durch Raumkonzept und Interior Design die Unternehmenskultur räumlich weiterzuentwickeln und im HEADS-Spirit erlebbar zu machen.
Raum wird Identität – und umgekehrt
„Räume schaffen Identität und Zugehörigkeit. Sie werden zum kulturellen Anker – gerade in Zeiten, in denen Mitarbeitende zwischen Homeoffice und Büro wählen können“, erklärt Nicola Bötsch, Projektleiterin bei CSMM. Die neuen Getinge-Offices im HEADS übertragen daher die Corporate Identity des schwedischen Traditionsunternehmens auf die Fläche. Schon beim Betreten des Eingangsbereichs wird dies sichtbar: Die charakteristische CI-Farbe prägt Wände und Decken, das Logo wirkt raumbildend. „Die Mitarbeitenden sehen sofort: Das ist unser Ort“, so Nicola Bötsch. Doch das Konzept geht weit über Farbgebung hinaus: Lichtinstallationen, die an Medizinschläuche erinnern und Möbel, auf denen die Produkte des Unternehmens inszeniert werden, schaffen überall eine optische Verbindung zum Unternehmen und vermitteln Stolz, Teil dieser Firma zu sein.
Mensch im Zentrum: Gemeinsam arbeiten und kochen
Der Mensch steht nicht nur bei den Produktentwicklungen von Getinge im Mittelpunkt, sondern auch im neuen Office. Wunsch der Mitarbeitenden war ein zentraler „Cook and Connect”-Bereich, in dem mittags miteinander gekocht wird – eine Tradition, die Getinge aus dem alten Standort mitbringt und im neuen Büro architektonisch zelebriert. Nicola Bötsch: „Die Küche ist ein Ort für Austausch, Kultur und ein Miteinander im Unternehmen. Genau solche Orte fehlen im Homeoffice – und genau deshalb sind sie heute so entscheidend.” Für die anderen Mieter im HEADS nimmt das hauseigene Restaurant Hungry HEADS diese Rolle ein: ein Ort, an dem über die Mittagspause hinaus miteinander Ideen besprochen werden, Meetings stattfinden und Kollegen gemeinsam feiern können.
Business bedeutet Veränderung
Ein weiteres Asset, das sich vom HEADS bis ins Getinge-Office durchzieht, ist Flexibilität. Im HEADS sind es Grundrisse, die individuell anpassbar sind; bei Getinge hat CSMM sämtliche Bereiche multifunktional konzipiert. Möbel lassen sich gruppieren oder mobil einsetzen, Räume flexibel für Meetings, Mitarbeitergespräche oder Teamarbeit nutzen. „Zukunftsfähige Arbeitsumgebungen reagieren heute auf neue Organisationsformen, wechselnde Teamgrößen und dynamische Projektstrukturen“, weiß Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group.
„Die antizipative Gestaltung ist ein Schlüsselfaktor moderner Arbeitswelten”, so Nicola Bötsch. „Nicht jeder Tag ist gleich. Die Räume müssen sich den Menschen anpassen – nicht umgekehrt.“ Nutzerzentrierte Planung wird damit zur Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, wenn verschiedene Generationen, unterschiedliche Arbeitsmodelle und vielfältige fachliche Hintergründe zusammentreffen. Kommunikationszonen und Rückzugsorte ergänzen sich, Transparenz, Helligkeit und Tageslichtbezug schaffen Orientierung und Wohlbefinden. Hochwertige Materialien sichern Langlebigkeit und Werthaltigkeit – ökonomisch wie ökologisch.
Design als wirtschaftlicher Mehrwert
Das HEADS Office bietet Getinge den perfekten Rahmen für einen kulturellen Neustart. „Wir sind beim HEADS von Anfang an konsequent besondere Wege gegangen, um das Büro von morgen neu zu denken”, sagt Andreas Wißmeier. „Ein modernes Arbeitsumfeld muss Unternehmen und den Mitarbeitenden einen echten Mehrwert bieten. Design leistet einen enormen Beitrag, um die Produktivität und Innovationskraft zu steigern.” Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zeigt, dass qualitätsvoll gestaltete, flexible Arbeitsumgebungen Motivation, Leistungsfähigkeit und Innovationsbereitschaft signifikant positiv beeinflussen. Gestaltung ist damit kein ästhetisches Add-on, sondern ein wirtschaftlicher Faktor, der auch die Attraktivität als Arbeitgeber signifikant erhöht.
