Immobilieninvestmentmarkt Hamburg: Erfolgreiche Transaktionen bleiben hartes Stück Arbeit
Im 1. Halbjahr 2026 wurden laut Savills etwa 1,1 Mrd. Euro am Hamburger Immobilieninvestmentmarkt umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 18 %. Im Vergleich zum 10-Jahresmittel fiel der Umsatz 40 % geringer aus. In den letzten zwölf Monaten hat Savills knapp 60 Transaktionen registriert, was gegenüber der Vorjahresperiode einen Anstieg um 45 % bedeutet. Die Spitzenrendite für Büros lag Ende Juni bei 4,2 % und damit unverändert gegenüber dem Vorquartal und 10 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. Die Spitzenrendite für Geschäftshäuser lag bei 4,3 % und damit unverändert gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahr.
Jörn Roock, Director Investment bei Savills in Hamburg, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „Vermarktungsstarts und abgeschlossene Verkäufe gab es im zweiten Quartal nur wenige – mit dem Alsterhaus fand jedoch eine der prominentesten Hamburger Immobilien einen Käufer. Viele Marktteilnehmer konzentrieren sich auf die vielen laufenden Transaktionsprozesse, von denen sich manche schon ungewöhnlich lange hinziehen. Die höchste Abschlusswahrscheinlichkeit besteht nach wie vor bei hochwertigen Objekten in zentraler Lage – hier sind Family-Offices unverändert ankaufsfreudig. Auch Objekte mit langfristig gesicherten Mieteinnahmen stoßen auf Nachfrage, sofern die Preisvorstellung des Verkäufers zum aktuellen Marktniveau passt. Insgesamt bleibt jeder erfolgreiche Abschluss für alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit.“
Mit einem Transaktionsvolumen von 790 Mio. Euro haben Büroimmobilien in den letzten zwölf Monaten am meisten zum Investmentumsatz in Hamburg beigetragen, gefolgt von Wohnimmobilien* (ca. 510 Mio. Euro) und Handelsimmobilien (ca. 380 Mio. Euro).
* Nur Objekte mit mindestens 20 Wohneinheiten
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