Revitalisierung in Toplage: Historisches Berliner Bürohaus durch Bollinger + Fehlig Architekten saniert
Umbau und Modernisierung des Büro- und Geschäftshauses von 1908 in der Leipziger Straße erfolgreich fertiggestellt / Kombination aus Bestandserhalt und modernen, flexiblen Büroflächen für langfristige Nutzung / Innenhöfe zu Wohlfühlorten umgestaltet
Das traditionsreiche Gebäude der Leipziger Straße 26 wurde vom Berliner Architekturbüro Bollinger + Fehlig Architekten im Auftrag des Deutschen Beamtenwirtschaftsbunds (BWB) umfassend revitalisiert. Die flexiblen Grundrissausbauten mit einer Nutzfläche von 2.907 Quadratmetern wurden mit langfristiger Perspektive und nach hohen Bürostandards saniert.
Das um 1908 vom Architekten Georg Rathenau entworfene Büro- und Geschäftshaus liegt im Herzen der Hauptstadt nahe der Kreuzung Friedrichstraße und Leipziger Straße. Es zählt zu den ältesten Bauwerken im Quartier und verbindet seine historische Substanz mit einer zukunftsorientierten Neuausrichtung.
Das historische Gebäudeensemble gliedert sich in ein repräsentatives Vorderhaus entlang der Straßenseite, einen westlich angeordneten Seitenflügel mit erstem Innenhof sowie ein Hinterhaus, das einen weiteren Hofbereich erschließt. Die straßenseitige Fassade ist bis heute von charakteristischen Art-Déco-Elementen geprägt, die dem Gebäude eine markante historische Identität verleihen.
Das Objekt umfasst fünf oberirdische Geschosse sowie ein Dachgeschoss. Es fand eine geschossweise Aufteilung des Gebäudes in Teileigentumseinheiten statt. Entstanden sind flexible Büroflächen, die sich durch eine hochwertige Ausstattungsqualität mit Einbauschränken in Eichenholzfurnier, Glastrennwänden und exklusiv ausgestattete Küchen auszeichnen.
Neben der Modernisierung der Flächen stand insbesondere die Aufwertung der Aufenthaltsqualität im Fokus: Die beiden Innenhöfe wurden zu begrünten Rückzugsorten umgestaltet. Ziel war es, den historischen Charakter des Hauses zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäße, hochwertige Arbeitswelten im Zentrum Berlins zu schaffen.
